Energiewende jetzt! - ProjektentwicklerIn für Energiegenossenschaften

Bürgerinnen und Bürger nehmen den Klimaschutz in die Hand. Sie investieren dezentral in erneuerbare Energien und setzen eine umweltgerechte Energiewirtschaft um. Sie fördern Innovationen und Beschäftigung in der Region. Das ist die Idee von Energiegenossenschaften. Mit Energiegenossenschaften setzen Menschen Zeichen, wie durch nachhaltiges Wirtschaften praktisch die Schöpfung bewahrt wird.
Dass regenerative Energie nicht nur ein stimmiges ökologisches, sondern auch ein stimmiges soziales Konzept bedarf, erleben wir derzeit in der Vogelsberger Diskussion um Windkraftanlagen. Die mit dem "Weiterbildungspreis Rheinland-Pfalz 2010" ausgezeichnete Ausbildung verbindet wirtschaftliche und ökologische Fragen gerade auch mit den sozialen Kriterien.
Zum Ausbildungsflyer geht es hier, zur Projekt-Website führt dieser Link.
Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt
Eine Veranstaltungsreihe im Herbst 2009/Frühjahr 2010 in Kooperation mit dem BUND-Kreisverband Vogelsberg, Zivilcourage Vogelsberg, Weltladen Alsfeld e.V. - Gefördert vom Evangelischen Entwicklungsdienst (EED), Bonn, und der Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung in Hessen und Nassau, Darmstadt.
Desertec oder Module am Dach? - Grüner Strom im Streit
Ganz klar: Der regenerativen Stromerzeugung wird und muss die Zukunft gehören.
Nicht so ganz klar: Setzen wir auf eine Vielzahl von "Mini-Kraftwerken", den Fotovoltaik-Modulen auf einer Vielzahl von Dächern, und knacken dabei noch mittelfristig das Oligopol der wenigen großen Energieerzeuger in Deutschland, die noch immer auf Atomstrom und Verkohlung setzen?
Oder brauchen wir die große Lösung, wie sie in Desertec, dem "Wüstenstrom", vorgezeichnet ist: ein Großkraftwerk, das problemlos Afrika und Europa zugleich mit Energie versorgen kann?
Diese Diskussion wird den Schwerpunkt unserer weiteren Auseinandersetzung mit der neuen BUND- und Brot-für-die-Welt-Studie nach der Sommerferien bilden.
Mit Dr. Gregor Czisch stellte bereits einer der führenden Fachleute sein Konzept einer großräumigen und großtechnischen Versorgung mit regenerativer Energie vor.
Die Vorstellung des "Gegenkonzept: kleinräumig-vernetzt" wird folgen.

Zukunftsfähiges Deutschland - Zukunftsfähiger Vogelsberg: Veranstaltungsrückblicke
"Global denken - lokal handeln" ist ein zentrales Motto von Initiativgruppen und Einzelpersonen, die sich über die Auswirkungen der Globalisierung Gedanken machen.
Umgekehrt kann man auch sagen: Jedes lokale Handeln hat globale Auswirkungen ob reflektiert oder unreflektiert.
Dies machen unsere Veranstaltungen zur Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" deutlich. In unserem Veranstalterverbund zeigen wir Auswirkungen unseres Handelns ebenso wie Handlungsoptionen.
Hier ein Presserückblick auf unsere Veranstaltungen (umgekehrt chronologisch):
- "Politik hat wenig Interesse an >sanfter< Energie" (Oberhessische Zeitung, 14.09.2010
- "Mit Windkraft und Biomasse gegen Klimawandel angehen" am 09.09.2010 (Oberhessische Zeitung vom 11.09.2010)
- "Erneuerbare Regionen, Energiepolitik und lokaler Aufschwung": Einladung zum Brunch am 13.06.2010 (Alsfelder Allgemeine vom 10.06.2010)
- "Der Umstieg ist möglich": Oberhessische Zeitung vom 22.05.2010 zur Kinopräsentation "Die vierte Revolution"
- "Gibt es ethische Bankkredite?": Oberhessische Zeitung vom 25.04.2010
- "Wie Geld Sinn macht": Lauterbacher Anzeiger (LA) vom 01.04.2010
- "Keine Chicken schicken": Oberhessische Zeitung (OZ) vom 19.03.2010
- "Zunehmender Hunger wird zu einem Sicherheitsproblem: OZ vom 17.03.2010
- "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt": OZ vom 12.03.2010
- "Eindrucksvolle Bilder von Landwirtschaft in Afrika": OZ vom 02.03.2010
- "Die Verbraucher müssen selbst entscheiden": OZ vom 16.01.2010
- "Die Reichen futtern den Kuchen, den Armen bleiben die Krümel": OZ vom 07.10.2009
Die Veranstaltungsreihe wird fortgesetzt!
Zukunftsfähiges Deutschland: Eine Studie von BUND, Brot für die Welt und eed
Der BUND, eed, Brot für die Welt und das Wuppertal-Institut sind überzeugt:
"Der Klimawandel ist keine ökologische Drohgebärde mehr, sondern hat bereits begonnen. Die Folgen sind überall auf der Welt spürbar, betreffen aber besonders die arme Bevölkerung in den Ländern des Südens. Die Begrenztheit der Ressourcen ist nicht mehr zu übersehen und zu einem geopolitischen Sicherheitsrisiko geworden.
Es ist gesellschaftlicher Konsens, dass unser Land eine Politik der nachhaltigen Entwicklung braucht. Doch diesem Konsens entspricht kein gesellschaftliches Klima, das auf mehr Nachhaltigkeit drängt. Deshalb brauchen wir eine gesellschaftliche Debatte darüber, was Nachhaltigkeit in internationaler Verantwortung für Deutschland bedeutet, wie Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zukunftsfähig werden können und wie die Bürgerinnen und Bürger gestaltend in gesellschaftliche Prozesse eingreifen und ihr eigenes Verhalten nach haltigkeitsorientiert ausrichten können.
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die evangelischen Entwicklungsorganisationen "Brot für die Welt" und Evangelischer Entwicklungsdienst (EED) haben sich zusammengetan, um eine solche Debatte anzustoßen.
Grundlage dieser Debatte ist die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland", die vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie erarbeitet wurde.
Die Studie
- konkretisiert, was Nachhaltigkeit in einem Industrieland mit internationaler Verantwortung bedeutet;
- diskutiert, wie Deutschland die Herausforderungen der Globalisierung kreativ bewältigen kann, wie Politik und Gesellschaft zukunftsfähig werden können;
- benennt Wege und Instrumente, die notwendig sind, um die Wende zu einer nachhaltigen Entwicklung zu erreichen;
- skizziert die Vision einer weltweiten und Generationen übergreifenden Gerechtigkeit und
- macht Mut, in dieser Perspektive zu handeln."
(zitiert nach: www.zukunftsfaehiges-deutschland.de)
Zukunftsfähiges Deutschland: Die Kurzfassung

Die Studie "Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt" des Wuppertal-Instituts für Klima, Umwelt und Energie im Auftrag des BUND, Brot für die Welt und des Evangelischen Entwicklungsdienstes ist im Buchhandel erhältlich.
Eine Sonderausgabe erhalten Sie bei der Bundeszentrale für politische Bildung, Band 755.
Eine Kurzfassung können Sie hier downloaden!





