Jahreskopf? - Guten Rutsch? - Guten Jahresanfang!

Wer soll ins neue Jahr rutschen? Und was ist, wenn die Straßen überhaupt nicht glatt sind?

Der "gute Rutsch" kommt vom jüdischen "Rosch Haschana"-Fest, in wörtlicher Übersetzung: "Kopf-des Jahres", also Neujahrsfest (im jüdischen Kalender sowenig am 1. Januar wie das Kirchenjahr eben am 1. Advent und nicht am 1. Januar beginnt).

Und dieser hebräische "Rosch" wurde im Deutschen umgangssprachlich zum "Rutsch" verschliffen - und kaum jemand weiß, woher der "Rutsch" kommt.

Bei der kirchlichen Bildungsarbeit lernen Sie´s natürlich, und jetzt können Sie aber prahlen! ;-))


"Wie tickt mein Dorf?" - Lebens- und Sozialraum Dorf - BiBER-Baustein A

"Wie tickt mein Dorf?"
BiBER-Baustein A: Ungewohnte Einblicke in den Sozial- und Lebensraum Dorf - 4 Studientage

Vier Studientage in vier Dörfern: Wir  schärfen unseren Blick für den „Lebensraum Dorf“ mit seinen  unterschiedlichen Bewohnern. Die Ausführungen der Referenten überprüfen und erweitern wir anhand unserer jeweiligen Erfahrungen.

nsere eigenen Vorhaben entwickeln und diskutieren wir auf dieser Grundlage mit der Seminargruppe. Dabei werden wir von Claudia Reichenbacher als durchgehender Seminarleitung begleitet und unterstützt.

Samstag, 29.09.2012, 9.30 - ca. 16.00 Uhr, Nieder-Gemünden, Ev. Gemeindehaus, Hohlstr. 7:

Der Blick in die Glaskugel - Die Zukunft im Vogelsberg

 Was sagen unterschiedliche Szenarien über die Zukunft des Vogelsberges? Von welchen Vorannahmen gehen sie aus? Welche Interessen verfolgen sie? Und wie schätzen wir das ein?

Ref.: Dr. Maren Heincke, Mainz

 

Samstag, 13.10.2012, 9.00 - ca. 17.00 Uhr, Sa., 16.02.2013, 9.00 - ca. 17.00 Uhr, Alsfeld-Eifa, Ev. Gemeindehaus, Am Kirchberg 5:

Das komplizierte Dorf - 2012 und 2030

Dörfer sind heute nicht mehr „übersichtlich“ und „überschaubar“. Hier wohnen Menschen mit unterschiedlichsten Interessen. Das Dorf ist „kompliziert“ geworden. Was bedeutet das für Dorfprojekte?

Ref.: Albert Herrenknecht, Boxberg

 

Samstag, 24.11.2012, 9.00 - ca. 17.00 Uhr, Antrifttal-Bernsburg, DGH, Birkenweg 2:

Das  „Ungleiche Dorf“

„Im Dorf ist jeder aktiv.“ Wirklich? Wen schließt die dörfliche Beteiligungskultur aus - und warum? Was kann man besser machen?

Ref.: Albert Herrenknecht, Boxberg

Sa., 16.02.2013, 9.00 - ca. 17.00 Uhr, Feldatal-Köddingen, DGH:

Das  „Unsichtbare Dorf“

Mit welchen Methode, welchen Fragen, welchem Ansatz  machen wir die Dorfbewohner/innen zu den Expert/innen für ihr Dorf?

Ref.: Albert Herrenknecht, Boxberg

 

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"Kompetent in die Dorfprojekt-Entwicklung" - BiBER-Baustein B

Praktisches Handwerkszeug für engagierte Menschen in ihren Dörfern und Regionen

Ob in Politik, Kirche, Vereinen oder „freiem Engagement“: Wer sich kreativ für neue Ideen in seinem Dorf einsetzt, bringt hohes Engagement mit und benötigt häufig einen langen Atem.

Die drei Studientage vermitteln wichtige Qualifikationen für Ihr Engagement. Bei den thematischen Schwerpunkten steht die Bedeutung für Ihre Projekte und Ideen im Mittelpunkt.

In der Gruppe und mit der durchgehenden Seminarleitung durch Claudia Reichenbacher entwickeln sie Ihre Ideen weiter.

 

Samstag, 08.12.2012, 9.30 - ca. 16.00 Uhr, Grebenau, Ev. Gemeindehaus, Pfarrgasse:

Meine Idee für´s Dorf: Gedanken  entwickeln - Vorhaben gestalten - Projekte steuern

Die Idee allein reicht nicht. In welchen Schritten bekomme ich Struktur herein? Wir arbeiten an Beispielen. - Außerdem: Wann braucht´s einen Verein, wann nicht?

Ref.: Monika Wüllner, Dipl.Päd., Fulda

 

Samstag, 19.01.2013, 9.30 - ca. 16.00 Uhr, Mücke-Wettsaasen, DGH:

Von kommunalen Haushalten, dörflicher Gesprächskultur und Pressearbeit

Wie entstehen kommunale Haushalte, welche Pflichtaufgaben enthalten sie, wo ist das „Spielbein“? Wo kann ich Geld auftun?Wie bringe ich mein Projekt taktisch ins Gespräch? Welche Netz-werke benötige ich und wie gehe ich in die Presse und Öffentlichkeit?

Ref.: Uwe Offhaus, Feldatal; Timo Rieg, Kirtorf

 

Samstag, 02.03.2013, 9.30 - ca. 16.00 Uhr, Kirtorf-Lehrbach, Ev. Gemeindehaus, Hauptstr. 50

Von Durststrecken, langem Atem und Erfolgen

Was mache ich, wenn´s kracht oder stockt und Frust sich Bahn bricht? Wie gingen, wie gehen andere damit um? Außerdem: Wie geht´s weiter nach unserem letzten Studientag?

Ref.: Monika Wüllner, Dipl.Päd., Fulda

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"Was andere anders machen" - Exkursionen Vulkaneifel und Nordhessen. BiBER-Baustein C

In einer Wochenend- sowie einer Tagesexkursion erkunden wir Ansätze und Erfahrungen anderer Regionen. Dabei besuchen wir Projekte der Dorferneuerung und sprechen mit den Menschen aus Politik, Kirche und Bürgerschaft, die sie ins Rollen gebracht haben.

Für die Exkursionen werden Anmeldungen der Teilnehmenden der BiBER-Studientage bevorzugt angenommen.

 

Wochenendexkursion  nach Daun/Eifel:

Vulkaneifel: Wandel erfolgreich gestalten

„Bewusstseinswandel in den Köpfen“ und „Verhaltensänderung im täglichen Tun“: Die Verbandsgemeinde Daun versucht sich nicht an der Erneuerung einzelner Dörfer; sie reagiert als Region auf den demografischen Wandel in der strukturschwachen Basaltregion. Wir treffen auf Projekte, Politik und bürgerschaftlich engagierte Menschen.

Leitung: Dr. Maren Heincke, Ralf Müller

Termin: Fr., 26.10., ca. 17 Uhr - So., 28.10.2012, ca. 16 Uhr

Ort: Verbandsgemeinde Daun, Eifel

Beitrag: € 25,- (!) incl. Fahrt, Hotelunterkunft in DZ, HP

 

Tagesexkursion Oberellenbach und Wanfried:

400 Seelen und (doch) ein Dorfladen

Je 20 Kilometer nach Homberg/Efze und Bad Hersfeld: Oberellenbach liegt weder zentral noch an Schnellstraßen. „Wirtschaftliches Handeln - soziales Handeln - kulturelles Handeln“: Unter diesem Leitgedanken engagieren sich die Einwohner für ihr Dorf. In bürgerschaftlichen Engagement stemmen sie  seit 14 Jahren auch ihren Dorfladen.

Wanfried wird die zweite Station der Tagesexkursion: Hier geht man nicht nur neue Wege in der Vermarktung von Leerstandsimmobilien; hier vollzieht man auch Rückbau. 

Leitung: Ralf Müller, Dr. Maren Heincke

Termin: Sa., 02.02.2013, 9.00 Uhr bis ca. 17 Uhr

Beitrag: € 15,- für Fahrt, Verpflegung, Programm 

 

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BiBER: Teilnahmegebühren

BiBER ist ein Fortbildungsprojekt des Evangelischen Dekanats Alsfeld in Kooperation mit dem Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN, Mainz, sowie HESSENCAMPUS Vogelsberg.

BiBER wird gefördert aus Mitteln des Landes Hessenim Rahmen von HESSENCAMPUS 2012. Dies ermöglicht unsere niedrigen Teilnahmegebühren:

Die Seminarbausteine A und B können jeweils nur geschlossen gebucht werden. Für die Exkursionen werden die Teilnehmer/innen der Seminarbausteine bevorzugt angenommen.

Gebühren für Teilnehmende mit Wohnsitz im Vogelsbergkreis 
(in Klammern: Wohnsitz außerhalb des Vogelsbergkreises):

  • Seminarbaustein A: € 50,- (€ 100,-) 
  • Seminarbaustein B: € 40,- (€ 80,-) 
  • Seminarbausteine A+B: € 70,- (€ 140,-) 

In den Teilnahmegebühren für die Studientage sind Mittagessen und Getränke enthalten.

Teilnahmegebühren für Exkursionen:

  • Vulkaneifel: € 25,- für Fahrt, Hotel-Unterkunft im DZ, HP, Programm
  • Nordhessen: € 15,- für Fahrt, Verpflegung, Programm

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BiBER: Gesamtleitung, Referentinnen und Referenten

BiBER ist ein Fortbildungsprojekt des Evangelischen Dekanats Alsfeld in Kooperation mit dem Zentrum gesellschaftliche Verantwortung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

BiBER wird gefördert vom Land Hessen im Rahmen von HESSENCAMPUS 2012.

Die Projekt-Gesamtleitung liegt bei Ralf Müller, M.A. Der Referent für Bildung und Ökumene im Evangelischen Dekanat Alsfeld hat Erwachsenenbildung und Religionswissenschaft an den Universitäten Bonn und Marburg studiert. Für dasEvangelische Erwachsenenbildungswerk Rheinland-Süd (Simmern/Hunsrück) führte Müller bereits zwischen 1999 und 2005 zahlreiche Dorfmoderationen in Hunsrück, Eifel und Westerwald durch, oftmals in Kooperation mit Dorferneuerungsprojekten des Landes Rheinland-Pfalz.

Die wissenschaftliche Leitung und Begleitung von BiBER hat Dr. Maren Heincke inne. Heincke ist Dip.-Agraringenieurin. Am Zentrum gesellschaftliche Verantwortung in Mainz nimmt sie für die EKHN den Fachbereich "Ländliche Raumentwicklung" wahr. Eine kleine Auswahl von Publikationen und Stellungnahmen finden Sie hier!

Die Seminarleitung aller sieben Studientage liegt bei Claudia Reichenbacher. Die diplomierte Sozialpädagogin ist freiberuflich tätig. Daneben betreibt sie in Grebenau-Hochwaldhausen die Frauenferienpension. Reichenbacher ist die erste Ansprechpartnerin für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Studientage. Im Vier-Augen-Gespräch (auch außerhalb der Studientage) sowie in der Seminargruppe wird sie die Entwicklung von konkreten Dorfprojekten begleiten und beraten.

Folgende weitere Referentinnen und Referenten führen uns in Grundlagen der Dorferneuerung ein:

  • Albert Herrenknecht betreibt in Boxberg-Wölchingen das Institut Pro Provincia. Seit über 25 Jahren betreibt Herrenknecht regionale Forschung und Entwicklung für den ländlichen Raum. Für verschiedene ost- und westdeutsche Bundesländer hat Herrenknecht bereits Modellprojekte entwickelt und durchgeführt. In drei Studientagen arbeitet Herrenknecht die Veränderungen des Sozial- und Lebensraums Dorf heraus und legt somit die Basis für Dorfprojekte der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. 
  • Uwe Offhaus lebt im Feldatal, wo er von 1998 bis 2010 Bürgermeister war. Nimmt man sein ehrenamtliches Engagement als Ortsbeirat und Gemeindevertreter hinzu, kann Offhaus annähernd 40 Jahre Erfahrung in der Politik auf kommunaler Ebene in BiBER einbringen. In der BiBER-Fortbildung übernimmt Offhaus die Einführung in kommunale Haushalte und Finanzen. 
  • Timo Rieg lebt in Kirtorf. Der Diplom-Journalist ist mit einer halben Stelle Referent für Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Dekants Alsfeld. Mit seinem zweiten Standbein ist Rieg freiberuflich tätig, betreibt u.a. ein Journalistenbüro im Bochum. - Auch für BiBER übernimmt Rieg den Bereich Öffentlichkeits- und Pressearbeit.
  • Monika Wüllner ist Koordinatorin von HESSENCAMPUS Vogelsberg mit Büro in Alsfeld. Freiberuflich ist die Diplom-Pädagogin aus Fulda daneben als Coach sowie Managementberaterin tätig. Für BiBER nimmt sie den Bereich "Projektmanagement" wahr. Dabei ist ihr wichtig, nicht das gesamte Instrumentarium darzustellen, sondern gezielt das Handwerkszeug zu vermitteln, dass Ehrenamtlichen/Freiwilligen hilft, ihre Ideen umzusetzen.

http://www.erwachsenenbildung-vb.de/?id=57#538Zurück zum Gesamtüberblick der BiBER-Fortbildung!


180 Seiten Material...: Fortsetzung

Mit einem Klick zum Material "Glauben12"

(Fortsetzung von Eingangsseite)

Oberhessische Dekane hatten das Kursmaterial ausgewählt. Die Fragestellungen dafür erhielten Sie von Propst Matthias Schmidt, Pfarrerin Edith Höll (Ehrenamtsakademie) und Ralf Müller (Ev. Dekanat Alsfeld) vorgegeben, die das Material als Kursleitung zum Teil auch noch ergänzten - oder auch "abspeckten".

Jeder Studienbrief begann mit einem persönlichen Statement des Autors und wurde dann mit überwiegend wissenschaftlichen Texten fortgeführt. Ergänzungen führten die Teilnehmenden auf You Tube und andere Portale, die jeweils einen weiteren Zugang zum Thema ermöglichten.

Auf dem "Evangelischen Bildungsportal" stand den Teilnehmenden, die wegen der Vielzahl der Anmeldungen in zwei Gruppen aufgeteilt wurden, jeweils eine geschlossene Diskussionsplattform zur Verfügung. Hier bestand die Möglichkeit, die Themen weiter zu besprechen, neue Fragen einzubringen, sich auszutauschen.

Der Online-Glaubenskurs - ein Kooperationsprojekt der Propstei Oberhessen, der Ehrenamtsakademie sowie dem Ev. Dekanat Alsfeld (von dem auch die Initiative ausging), technisch unterstützt und medienpädagogisch beraten vom Zentrum Bildung der EKHN - war für das Dekanat Alsfeld die zweite größere Fortbildung, die überwiegend webbasiert und online stattfand. 

"Wir üben noch mit dem Instrument", bekennt Ralf Müller, "doch spätestens mit den heute Dreißigjährigen wird online-Lernen und -Diskutieren ein ganz normales Arbeitsfeld auch in der kirchlichen Erwachsenenbildung sein." Deswegen sei die EKHN gut darin beraten gewesen, das "Evangelische Bildungsportal" zu entwickeln und damit die technische Infrastruktur anzubieten. 

Auf Schwierigkeiten sei man vor allem in zweierlei Hinsicht geraten: Zum einen ist die Online-Versorgung im überwiegend ländlichen Oberhessen noch immer stark rückständig. Wenn dann der Seitenaufbau des Diskussionsportals schon zum "Abschmieren" des Rechners führe, geht die Lust am Lernen und Online-Gespräch natürlich verloren. Doch auch inhaltlich muss "nachjustiert" werden: Für die Generation "40 (!) plus" stellte es sich noch als schwierig heraus, über private Gedanken wie den eigenen Glauben online zu diskutieren. So ressumierte ein Teilnehmer: "Das leibhaftige Gegenüber hat mir gefehlt. Die Zusage 'Wo Zwei oder Drei zusammen sind' trifft für mich auf eine Internet-Plattform nicht zu."

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Im Lichtspiel der Ruhe: Fortsetzung

Kann der Schamane Urna helfen?

(Fortsetzung von Eingangsseite)

Als „Long Song“ werden die traditionellen Mongolen-Gesänge bezeichnet. Dabei sind nicht die Lieder lang, sondern  die einzelnen Silben werden überaus stark gedehnt. So kann sich ein vierminütiges Lied aus nur zehn Worten zusammensetzen. Für die UNESCO ist der Long Song ein Meisterwerk mündlichen Kulturerbes.

Die mongolische Sängerin Urna Chahar-Tugchi, in Ethno-Musikkreisen international bekannt, begibt sich im „Lied von den zwei Pferden“ auf die Suche nach einem vergessenen mongolischen Lied. Denn während der Kulturrevolution war die Pferdekopfgeige und die Weitergabe der musikalischen Tradition verboten.  So trifft in der Zwischenform aus Spiel- und Dokumentarfilm Urna auch fast ausschließlich auf Menschen, die ihre Traditionen verloren haben.

Nicht in der Mongolei, sondern in Indien spürte Anja-Maria Hakim dem Zusammenhang zwischen Gesellschaft und ihrer jeweiligen Musik nach. Im KirchenKinoTalk im Anschluss an die Alsfelder Vorstellung wird die Musikethnologin der Uni Gießen den Horizont über die Mongolei hinaus erweitern.

„Das Lied von den zwei Pferden“ läuft als letzter Beitrag des Vogelsberger KirchenKinos am Donnerstag, dem 08.03., um 20.00 Uhr im Lichtspielhaus Lauterbach sowie am Freitag, dem 09.03., um 18.30 Uhr im Kinocenter Alsfeld.

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