Caring Communities, Sorgende Gemeinschaften und ein BiBER in Hannover

Voraussichtlich im Spätsommer 2016 wird die Bundesregierung ihren siebten Altenbericht vorlegen. Schwerpunktthema wird "Sorge und Mitverantwortung in der Kommune - Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften" sein.

Bereits seit über einem Jahr beschäftigt sich die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Altenarbeit (EAfA) mit den "Caring Communities", den "Sorgenden Gemeinschaften". Eine "Rausgehen aus kirchlichen Strukturen und Gebäuden", forderte Kirsten Fehrs, die Bischöfin der Nordkirche, auf einem Symposion der EAfA am 21. Juni 2016 in Hannover. Kirche müsse wieder einen "liebenswürdigen Blick auf die Wirklichkeit" nehmen und "schauen, was geht".

"Was heißt >Gutes Leben<"?, lautete die zentrale Frage im Vortrag von  Thomas Klie, Professor an der Ev. Hochschule Freiburg. Wenn die Politik von "Daseinsvorsorge" spreche, denke sie an Infrastruktur. Viel entscheidender sei es hingegen, die Frage nach dem Grundbedingungen guten, gelingenden Lebens wieder neu auszuhandeln. Zivilcourage, Gerechtigkeitssinn, Bürgersinn und Gemeinsinn bildeten die vier Facetten, der es für eine "Caring Community" bedarf. Die sorge für das Dorf, die Nachbarschaft, den Kiez, dürfe aber nicht als Pflicht auferlegt werden, sondern müsse als Tugend vermitteln werden: "Wir haben die Freiheit, uns für die Gemeinschaft einzusetzen", so der Verwaltungswissenschaftler.

Als eines von drei  Praxisbeispielen aus den Gliedkirchen der EKD für Ansätze einer "Caring Community" wurde das BiBER-Projekt des Dekanats Alsfeld im Rahmen einer Arbeitsgruppe vorgestellt. Die Powerpoint-Präsentation finden Sie hier. Weitere Informationen zur "Dorfprojektentwickler-Ausbildung" finden Sie hier. Auch der NDR zeichnete ein Kurzstatement zu diesem Praxisprojekt auf.

Die Vorträge und Ergebnisse des EAfA-Symposions werden im Spätsommer als Broschüre veröffentlicht. 


Ein "backoffice" für Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit

Langsam werden wir arbeitsfähig in unserem neuen Dreier-Büro: Seit dem 01. Mai 2016 verstärken Traudi Schlitt und Franziska Wallenta den Fachbereich Bildung & Ökumene. Beide teilen sich eine volle Stelle "Freiwilligenmanagerin Flüchtlingsarbeit".

Traudi Schlitt wird überwiegend dafür Sorgen, dass die verschiedenen Runden Tische und die Vielzahl der Freiwilligen umeinander wissen und mit den neusten und den wichtigen Informationen versorgt werden. Daneben übernimmt Frau Schlitt die Fortbildung, Begleitung und Vermittlung ehrenamtlicher "Sprachmittler" - also von Menschen, die sich ohne besondere Ausbildung aber mit besonderen Sprachkenntnissen als Dolmetscher zur Verfügung stellen.

Franziska Wallenta wird Fortbildung und Supervision für Freiwillige in der Flüchtlingsarbeit anbieten. Daneben berät sie Freiwillige in allen Feldern der Flüchtlingsarbeit.

Per Mail sind beide bereits erreichbar: Frau Schlitt unter schlitt(at)alsfeld-evangelisch.de, Frau Wallenta unter wallenta(at)alsfeld-evangelisch.de. Für die Grundqualifizierung "FlüchtlingsbegleiterIn im Ehrenamt" sowie die Steuerung der Arbeit ist weiterhin Ralf Müller zuständig, mueller(at)alsfeld-evangelisch.de.

Das Dreierteam ist vorübergehend über eine gemeinsame Rufnummer erreichbar: 06631-9114918. Ist das Büro nicht besetzt, schaltet diese Rufnummer auf die Dekanatsverwaltung bzw. deren Anrufbeantworter weiter. Eigene Telefonanschlüsse werden für Frau Wallenta und Frau Schlitt in Kürze gelegt.


Flüchtlingsbegleiter/innen im Ehrenamt: Neuer Kurs gestartet

Mit über 30 Teilnehmenden ist in Schlitz am 10. Mai 2016 unser vierter Durchgang der "Grundqualifizierung Flüchtlingsbegleiter/in im Ehrenamt" gestartet.

Hier finden Sie unsere Kursmaterialien!


Das Sakrament des interreligiösen Dialogs - Indische Perspektiven

Studientag des Evangelischen Missionswerk in Solidarität (ems, Stuttgart) am 23.04.2016 in Alsfeld-Berfa. Mehr hier!


Zur Situation Geflüchteter aus Afghanistan: Infoabend am Sa., 23.04.16, in Alsfeld!

Infoabend zu einem Land, dass die Bundesregierung als "sicheres Herkunftsland" bezeichnet. Juristische Einschätzung zu Asylverfahren durch einen Fachanwalt aus Frankfurt.

Die wichtigsten Informationen sowie die Einschätzungen des Rechtsanwaltes finden Sie im Bericht der Oberhessischen Zeitung vom 25.04.2016 hier!


Ein Platz an der Sonne: 4 für Flüchtlinge

Als erste Region der Landeskirche richtet das Evangelische Dekanat Alsfeld gemeinsam mit dem Dekanat Vogelsberg eine vollständig drittmittelfinanzierte Stelle "Flüchtlingsmanagerin Freiwilligenarbeit" ein. Die Arbeitsverträge für die dreijährige Projektstelle werden dieser Tage unterzeichnet, danach kann das "Geheimnis" um die Namen gelüftet werden.

Die Projektstellen werden dem Bereich "Bildung & Ökumene" zugeordnet. Startete Müller bereits 2011 die Flüchtlingsarbeit mit dem - bis heute existierenden - "Selbstlernzentrum Deutsch als Fremdsprache" mit den "Alsfelder Sprachtandems", so weitet sich der Bereich nun auf vier Personen aus. Möglich macht das eine 80prozentige Übernahme der Personalkosten durch die Deutsche Fernsehlotterie.

Denn während der Osterferien traf der Bewilligungsbescheid ein, auf den Müller seit Mitte November 2015 hingearbeitet hatte. "Alles zusammen genommen habe ich mindestens zwei komplette Arbeitswochen in diesen Förderantrag investiert", erzählt Müller. Doch bei einer Fördersumme in Höhe von 174.564 Euro aus den Lotteriemitteln sei das gut bezahlte Arbeitszeit gewesen, schmunzelt der Fachreferent. Die Antragsbearbeitung habe er sofort begonnen, nachdem ein Fachtag der Diakonie Hessen in Frankfurt in diesen Förderweg eingeführt hatte. Die fehlenden 20 Prozent Personalkosten steuert die Landeskirche aus dem "Flüchtlingsfond" bei. "Das ist fast ein Automatismus, wenn eine Projektgenehmigung der Deutschen Fernsehlotterie vorliegt", verrät Müller.

So gibt es künftig die "4 für Flüchtlinge":

  • Tilla Lotz leitet als Werksvertragskraft bereits seit Herbst 2011 dienstags und donnerstags das "Selbstlernzentrum Deutsch als Fremdsprache" und wird dabei von etwa einem Dutzend Freiwilliger unterstützt.
  • Die erste 0.5-Stelle "Freiwilligen-Management" wird die Beratung, Begleitung und Fortbildung von Freiwilligen in der Flüchtlingsarbeit übernehmen. Diese Stelle wird auch als "backoffice" für die meist ehrenamtlich geleiteten "Runden Tische" dienen.
  • Die zweite 0.5-Stelle "Freiwilligen-Management" übernimmt die Fortbildung, Begleitung und Vermittlung von "Sprachmittlern", also ehrenamtlichen Dolmetschern. Diesen Bereich gibt der Vogelsbergkreis an die neuen kirchlichen Freiwilligen-Management-Stellen ab. Daneben wird diese Person für die interne Informationsfluss zwischen den Runden Tischen sowie Freiwilligen sorgen und die Perspektive der Geflüchteten in die regionalen Medien einbringen.
  • Die "Grundqualifizierung Flüchtlingsbegleiter/in im Ehrenamt" wird weiterhin von Ralf Müller organisiert und geleitet. Daneben steuert der Fachreferent den Bereich Flüchtlingsarbeit und bemüht sich um das Einwerben weiterer Fördermittel.

Ist bis zur Fusion der beiden Dekanate Alsfeld und Vogelsberg auch noch über zweieinhalb Jahre hin, so haben beide DSVs beschlossen, mit Blick auf die Fusion dieses neue Arbeitsfeld von Anfang an gemeinsam auf die Beine zu stellen.

Dabei kooperieren die "4 für Flüchtlinge" mit den Kolleginnen der Caritas, die insgesamt auch über eine 0.5-Stelle in der Freiwilligenarbeit sowie eine 0.75-Stelle in der Begleitung von Flüchtlingen verfügen sowie mit dem Diakonischen Werk Vogelsberg, das im vergangenen Jahr eine halbe Stelle einrichten konnte.


Nach dem Kurs ist vor dem Kurs: Neustart "Flüchtlingsbegleiter/in im Ehrenamt" am 10.05.16 in Schlitz und Herbstein

Über 100 Personen haben sich im Vogelsberg bereits zu "Flüchtlingsbegleitern im Ehrenamt" ausbilden lassen. Am Mittwochabend, dem 23. März 2016, nahmen die Absolventinnen und Absolventen des dritten Kurses der Grundqualifizierung ihre Zertifikate und Teilnahmebescheiningungen von Magdalena Pitzer (Vogelsbergkreis) und Dekan Dr. Juergen Sauer (Dekanat Alsfeld) entgegen. Kursleiter Ralf Müller nahm beim festlichen Abschluss "die Neuen" in den Kreis der "Alumni" der beiden Vorgängerkurse auf. Das Versprechen dabei lautet: Wir lassen Euch jetzt nicht allein! Ihr habt uns als "backoffice" und wir stehen für kollegiale Beratung sowie weitere, kürzere Fortbildungen bereit.

Nach dem Kurs ist vor dem Kurs: Der vierte Durchgang "Grundqualifizierung Flüchtlingsbegleiter/in im Ehrenamt" startet am Dienstag, dem 10. Mai 2016, in Schlitz. Der Flyer mit allen Informationen und Terminen befindet sich gerade in Druck, kann aber bereits hier heruntergeladen werden.

Weitere Informationen zum Kurs gibt es hier!


Gesucht: Freiwilligenmanager/in Flüchtlingsarbeit

Wir verstärken unser Engagement in der Flüchtlingsarbeit. Am Samstag, dem 05. März 2016 ist eine Stellenannonce in der regionalen Presse geschaltet.

Lesen Sie hier die ausführliche Fassung unserer Stellenausschreibung!

Zum pdf der Stellenausschreibung bitte hier klicken!

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

 

Hausmannskost mit Präsidenten-Protokoll: Kirchenkino führ in Elysée-Palast

Frankreichs Präsident Francois Mitterand war kein Kostverächter. Deswegen regierte er bis in Küche des Präsidentenpalastes hinein. Danièle Delpeuch legte 1997 ihre Memoiren als persönliche Köchin des Staatsoberhauptes vor. Auf diesen Erinnerungen beruht der französische Spielfilm „Der König und der Präsident“, mit dem das Vogelsberger Kirchenkino seinen Saisonabschluss begeht.

Hausmannkost: Darunter mag man in Deutschland Erbseneintopf mit Würstchen verstehen. Wenn sich hingegen der Präsident in Paris zumindest abseits der offiziellen Empfänge nach französischer Landküche sehnt, dann will er das Beste, was Frankreich zu bieten hat.

Hortense Laborie (gespielt von Catherine Frot) führt im Südwesten Frankreichs auf einem Bauernhof ein Feinschmecker-Restaurant, als sie den Ruf an den Palast erhält. Nun steht sie in direkter Konkurrenz zur Zentralküche des Palastes und muss sich gegen eine eingeschworene Männergruppe durchsetzen. Dabei steht die Nouvelle Couisine für das Althergebrachte, die Hausmannskoste hingegen wird Avantgarde.  Trotz des Zuspruchs des Präsidenten, gerät Hortense immer stärker in die Mühlen eines Apparates, dem das Protokoll an höchster Stelle steht.

Hauptdarstellerin Catherine Frot war zwar für einen César als beste Schauspielerin 2013 nominiert. Doch die Berliner taz kommentiert, dass „die köstlichen Gerichte wie Entenbrust, Beeren-Tartes und ein spezielles, mit Gemüse gefülltes Omelette als die eigentlichen Stars des Films in Szene gesetzt“ werden.

Das Vogelsberger KirchenKino präsentiert „Die Köchin und  der Präsident“ am Donnerstag, dem 03. März 2016 um 20 Uhr im Lichtspielhaus Lauterbach und am Mittwoch, dem 09. März 2016, um 19.00 Uhr im Kinocenter Alsfeld.

Hier geht´s zur Filmwebsite mit Trailer!


BiBER, FARBE und Flüchtlingsbegleiter: Freiwilligen-Engagement im Dekanat Alsfeld

Zum Thema Erwachsenenbildung und Flüchtlinge tagte am 16. Februar 2016  die Fachgruppe Politische Bildung der Deutschen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE) in Magdeburg. Als Praxismodell wurde dort die Alsfelder "Grundqualifizierung Flüchtlingsbegleiter im Ehrenamt" vorgestellt. Einen Script zur Präsentation finden Sie hier!

"Ko-Kreation von Gemeinwohl - Diakonie und Kirche als Partner und Gestalter des Wandels im ländlichen Raum" war Thema des Bundesverbandes der Diakonie vom 18. bis 19. Februar 2016 im Kloster Haydau in Morschen bei Melsungen. Auch dort war ein Alsfelder Programm der Freiwilligen-Qualifizierung als Beitrag angefragt. Mehr zu unserem BiBER-Projekt finden Sie in unserem BiBER-Gehege, den Vortragsscript der Tagung in Morschen finden Sie hier!

Und wenn wir schon dabei sind: Unser jüngstes Kind ist online! FARBE - FreiwilligenArbeit Regional BEgleiten. Die etwas andere Freiwilligenbörse haben im Auftrag des Dekanats Franziska Wallenta und Gerhard Kaminski erarbeitet. Auch die FARBE-Website finden Sie mit einem Klick! Sie möchten mit Ihrem Freiwilligenangebot in der Website aufgenommen werden? Eine Mail reicht!


SAT1 dreht bei Flüchtlingsbegleiter-Ausbildung

Nachdem "Hessenschau" und "Tagesschau" im vergangenen Herbst die Arbeit unserer zertifizierten Flüchtlingsbegleiter vorstellte, ist nun ein Team von SAT1 in Alsfeld unterwegs.

Zum "Focus Sozialrecht" drehten die Fernsehleute am Mittwoch, dem 03. Februar, im Katholischen Gemeindezentrum Christkönig (Alsfeld), interviewten Udo Gonder für die Teilnehmenden und Ralf Müller als Organisator.

Inzwischen ist der Kurzbericht gesendet worden. Sie finden ihn hier auf de SAT1-Website.


Junkfood, Soul und das pralle Leben: Soul Kitchen im KirchenKino

Das Lieblingsrestaurant wird zur Heimat: Dieser Idee hat der deutsch-türkische Regisseur Fatih Akin einen Film gewidmet. Denn „da geht es um existentielle Dinge: Um Trinken, Essen, Feiern, Tanzen, um Heimat. Heimat als Zustand, nicht als Ort eben“,  so Akin.  Das Vogelsberger Kirchenkino präsentiert den Film als vorletzten Beitrag seiner Staffel „Mahlzeit“.Das Soul Kitchen liegt im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Was Zinos auf den Teller bringt, nimmt zuvor den Weg aus der Tiefkühltruhe durch die Friteuse. Weil aber gute Musik läuft,  nämlich Soul und Funk, hat das Soul Kitchen auch guten Zuspruch. Doch die Ereignisse überschlagen sich, durch Zufälle wird der exzentrische Sternenkoch Shayn neuer Küchenchef: fantastisches Essen, aber ein leeres Haus ist die Folge. Ein Einbruch, ein kaputter Rücken, ein Immobilienhai – die Tiefschläge des Lebens machen auch vor Zinos nicht halt. Die neue Musicalschule nebenan bringt wieder Schwung in den Laden, doch der Immobilienhai will das Gebäude nun abreißen lassen. Und dann mischt der Koch auch noch versehentlich ein Aphrodisiakum ins Dessert.„Kaum eine Viertelstunde im Kino, da muss man Fatih Akin schon wieder lieben für seinen rauhen Charme, den es sonst im deutschen Kino so eben nicht gibt, für das ganze Gebrüll, den Schlagabtausch der Dialoge und das ungestüme Tempo, mit dem er daherkommt in diesem Film, der nicht mehr ist, nicht mehr sein will als eine Liebeserklärung an den Hamburger Kiez und an Akins alte Freunde“, kommentiert die FAZ den Film.Das Vogelsberger KirchenKino präsentiert „Soul Kitchen“ am Donnerstag, dem 04.02.16, um 20.00 Uhr im Lichtspielhaus Lauterbach sowie am Mittwoch, dem 06.02.16 um 19.00 Uhr im Kinocenter Alsfeld.


"nnnnnnnnnnhh" wie "Nase" - Materialbörse DaF durchgeführt

„n“ steht groß auf der Vorderseite der Karteikarte. „Nnnnhhh“, summt Tilla Lotz, „nicht Enn!“, betont sie. Denn wer die deutsche Sprache lernt, muss den Klang wahrnehmen. Dann dreht sie die Karte um und zeigt das Bild einer Nase: Den Buchstaben und den Anlaut in einem Wort können auch Flüchtlinge bereits zuordnen, wenn sie die ersten deutschen Wörter gelernt haben.
Normaler Weise tummeln sich am Donnerstagnachmittag im Seminarraum des Evangelischen Dekanats zwischen 30 und 40 Flüchtlinge. Diesmal sind nur die ehrenamtlichen Sprachtrainerinen und –trainer mit der zertifizierten „Deutsch-als-Fremdsprache“-Trainerin im Saal. Zahlreiche neue Medien zum Erlernen der deutschen Sprache konnten in den vergangenen Wochen aus Spendenmitteln angeschafft werden. Gemeinsam überlegen Lotz und die Ehrenamtlichen, wie die Flüchtlinge an diese Materialien herangeführt werden können.

Im Unterschied zu einer Schule oder einem Volkshochschulkurs betreibt das Evangelische Dekanat seit bereits fünf Jahren ein Selbstlernzentrum. Dort sollen die Lernenden so an die Materialien herangeführt werden, dass sie ihre Sprachkenntnisse selbständig erweitern können. Lehrkräfte, ob haupt- oder ehrenamtlich, werden bei dieser Lernform zu Lernbegleitern.
Denn die Flüchtlinge bringen unterschiedlichste Voraussetzungen mit: Die einen warten auf die Anerkennung ihrer Berufsausbildung oder ihres Studiums, wieder andere haben nie eine Schriftsprache erlernen können: Junge Frauen aus Afghanistan zum Beispiel hätten unter den Taliban mit einem Schulbesuch ihr Leben riskiert.

Und so verteilt Lotz auf fünf Tischen Lernmaterialien für die unterschiedlichsten Ausgangssituationen: Anlaut-Karteikarten für Menschen, die das Alphabet erlernen müssen, Bücher mit Alltagserzählungen in einfacher Sprache, Bildwörterbücher und –plakate zu unterschiedlichsten Themen. Natürlich darf auch das „Thannhauser Modell“ nicht fehlen: ein Anfänger-Sprachkurs, den Ehrenamtliche für die Flüchtlingsarbeit entwickelt haben und der inzwischen über ganz Deutschland verbreitet ist. Viele Ideen hat auch Waltraud Häfner entwickelt. Die Alsfelderin ist schon seit fünf Jahren dabei. Ihren dicken Ordner mit selbst erarbeiteten Materialien stellt sie gern den ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen als Kopiervorlage zur Verfügung.

Das „Selbstlernzentrum Deutsch als Fremdsprache“ ist jeden Dienstag von 15.30 bis 18.30 Uhr sowie jeden Donnerstag von 16.00 bis 18.00 Uhr geöffnet. In einem nächsten Schritt soll eine Schulung für Lernbegleiter stattfinden, die Flüchtlinge beim Spracherwerb über Internetseiten und Smartphone-Apps unterstützen. Tilla Lotz und Ralf Müller, der Bildungsreferent des Dekanats, freuen sich über weitere ehrenamtliche Deutsch-Lehrerinnen und Lehrer. „Eine pädagogische Ausbildung muss man nicht mitbringen“, lacht Müller. „Ich bin studierter Pädagoge, und ich stehe vor den gleichen Herausforderungen wir alle Ehrenamtlichen.“

Informationen beim Evangelischen Dekanat Alsfeld unter Telefon 06631-9114918.


Qualifizierung gestartet: 37 neue Azubis zum Flüchtlingsbegleiter

Flüchtlinge und Flüchtlingsbegleiter: Ein Perspektiven-Vergleich

Einige Interessenten mussten auf den nächsten Kurs vertröstet werden: Schon jetzt war die neue "Grundqualifizierung Flüchtlingsbegleiter/in im Ehrenamt" mit 37 Personen überbelegt.

Mit einem Perspektivvergleich zwischen Flüchtlingen und Flüchtlingsbegleitern startete am Mittwoch, dem 27.01.16, in Groß-Felda die dritte Grundqualifizierung.

Neben dem Kursleiter Ralf Müller vom Evangelischen Dekanat Alsfeld stellten sich mit Kristina Schwarz (Caritaszentrum Vogelsberg), Dieter Eichenauer (Diakonisches Werk Vogelsberg) und Konrad Rüssel (pro Asyl Alsfeld) die ersten Kooperationspartner des kirchlich-kommunalen-bürgerschaftlichen Ausbildungsprojektes vor.

Nach einem Perspektivenvergleich zwischen Flüchtlingen und Flüchtlingsbegleitern, der in Kleingruppen erarbeitet wurde, erhielten die Teilnehmenden einen ersten Überblick über die Flüchtlingssituation global, in Europa, in Deutschland und in Hessen.

Mit dem "Focus Recht" wird die Ausbildung am Mittwoch, dem 03.02.16, fortgesetzt. Anmeldungen sind nicht mehr möglich, Vormerkungen für den nächsten Kurs ab Mai 2016 im Raum Schlitz werden schon entgegengenommen.

Die Kursunterlagen finden Sie hier!


"Kiss the cook": Kulinarischer Roadtrip am Mi., 13.01.16, im Kirchenkino

Die drei Kerle vom Grill: Kiss the cook

Der „Foodtruck“ ist die ur-amerikanische Version der Imbissbude. Wie hier der Wochenmarkt, findet im kalifonischen Venice am „First Friday“ der „Foodtruck-Markt“ statt. Von hier aus steuert der Gourmetkoch Carl seinen rollenden Imbisswagen durch den amerikanischen Süden und begeistert gemeinsam mit seinem elfjährigen Sohn Percy sowie seinem früheren Sous-Chef Martin die Massen für seine exotisch-kreative Küche. 

„Ein Film über hingebungsvolle Köche muss direkt aus dieser Szene kommen. Sobald man Dinge austauschbar macht, verliert man die Seele der Erzählung“, erklärt Jon Favreau, der nicht nur die Regie führt, sondern auch das Drehbuch geschrieben hat und selbst die Haupt-rolle des Gourmetkochs Carl übernimmt. Dieser beschert mit seinen Kochkreationen dem Restaurantbesitzer Riva (Dustin Hoffman) jeden Abend ein volles Haus, darf aber seiner Kre-ativität keinen freien Lauf mehr lassen. Als er dann auch noch von einem Restaurantkritiker wegen der ewig gleichen Gerichte verrissen wird, packt Carl seine Sachen. So wird der Gourmetkoch zum ersten Sternekoch, der einen Foodtruck betreibt – und damit wieder zu Freunden, zur Familie und zum Lust am Kochen zurückfindet.

„Untermalt von stimmungsvollen kubanischen Rhythmen und sonnig-sommerlichen Schau-plätzen ist der Film eine Art Buena Vista Social Club für Freunde von opulent ins Bild gesetz-ten Speisen“, kommentiert „Die Presse“ aus Wien die US-Komödie aus 2015.

Das Vogelsberger KirchenKino präsentiert „Kiss the Cook – So schmeckt das Leben“ am Mittwoch, dem 13.01.2016, um 19.00 Uhr im Kinocenter Alsfeld sowie am Donnerstag, dem 14.01.2016, um 20.00 Uhr im Lichtspielhaus Lauterbach.


Flüchtlingsbegleiter: Neuer Kursstart im Januar 2016 in Groß-Felda und Alsfeld

Ein katholischer Preis aus Mainz für ein ökumenisches Projekt im Vogelsberg: Am Donnerstag, dem 04. Juli 2015, erhielt die "Grundqualifikation Flüchtlingsbegleiter im Ehrenamt" den mit 2.000 Euro ausgezeichneten "Ketteler-Preis", den Preis für besondere soziale Projekte des Bistums Mainz. Im November folgte dann der "Deutsche Bürgerpreis", der für die Region Oberhessen in Friedberg vergeben wurde. Zwei weitere Kurse starten im ersten Halbjahr 2016, der erste bereits Ende Januar in Groß-Felda und Alsfeld.

Fünfzehn Personen aus Homberg erhielten im Herbst 2015 im Alsfelder Stadtcafé Rahn ihre Zertifikate als "Flüchtlingsbegleiter/in im Ehrenamt" - und ein Kamera-Team der Tagesschau war dabei. Auch die Hessenschau begleitete die frischgebackenen Flüchtlingsbegleiter bei ihren Aufgaben und Begegnungen in der Gemeinschaftsunterkunft in Nieder-Ofleiden. 

Für den nächsten Kurs hat sich schon die Konkurrenz von SAT1 angemeldet. Doch zuvor gilt es, sechs Seminarabende sowie ein Blockwochenende zu absolvieren. Dort erhalten Sie Grundkenntnisse über die Flüchtlingssituation global und regional. Sie erfahren, wie ein Asylverfahren in Deutschland abläuft. Sie können mit Zahlen kontern, wenn es wieder einmal heißt, die Flüchtlinge bekämen die Taschen voll Geld vom Staat. Sie finden heraus, wie viel fremde Tradition sie begrüßen und gutheißen, aber auch wo für Sie Grenzen liegen (aber ganz sicher keine "Obergrenzen"!). Sie hören Berichte, was Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Deutschland durchlitten haben, welche Traumata sie bewältigen müssen - und wie Sie Traumata erkennen können. Sie begegnen Menschen aus zahlreichen Einrichtungen, die sich - von Schule bis Arbeit, von Behörde bis pro Asyl - um Flüchtlinge kümmern und haben damit nicht nur immer die richtige Rufnummer zur Hand, sondern auch ein Gesicht vor Augen. Und sie werden aufgenommen in den Kreis der schon über 70 ehrenamtlichen Flüchtlingsbegleiter im Vogelsbergkreis und stricken so mit an einem dichten Netz der Flüchtlingshilfe.

Der nächste Kurs beginnt am 27.01. in Groß-Felda, wo kurz vor Weihnachten 2015 etwa 30 Flüchtlinge in ein neues Gemeinschaftsquartier eingezogen sind. Die Seminarabende wechseln zwischen Groß-Felda und Alsfeld. Das Blockwochenende findet vom 04.-06.03.16 in der Evangelischen Landjugendakademie in Altenkirchen/Westerwald statt (Unterkunft in Einzelzimmern).

Die Kursgebühr von 85 Euro wird voll rückerstattet, wenn die Absolventen nach Kursabschluss ehrenamtlich in der Flüchtlingsarbeit tätig werden.

Nähere Informationen finden Sie im Flyer hier! Anmeldung bitte beim Evangelischen Dekanat Alsfeld unter 06631-911490 oder per Mail beim Bildungsreferenten.


Acht Jahre, zwölf Staffeln und fünfzig Filme: Vogelsberger KirchenKino präsentiert Jubiläumsfilm

Mit "Mein Leben ohne mich" startete im Oktober 2007 in Alsfeld und Lauterbach das Vogelsberger KirchenKino. Der damalige Talkgast ist inzwischen Kirchenpräsident der EKHN: Pfr. Dr. Volker Jung.
"Lunchbox" flimmert als Jubiläumsfilm am 05.11. in Lauterbach und am 11.11. in Alsfeld über die Leinwand: Als zweiter Film der aktuellen Staffel "Mahlzeit", die Geschichten rund ums Kochen und das Essen in den Mittelpunkt stellt. Und als 50. Film des Vogelsberger KirchenKinos.

Damit hatten sie vermutlich nicht gerechnet: Als Katrin Pitzer aus Ehringshausen im Spätsommer 2007 zur Planung einer neuen Kulturreihe in Alsfeld angekommen war, saß sie im Alsfelder "Kartoffelsack" als einziger Gast dem damals noch recht neuen Bildungsreferenten des Evangelischen Dekanats Alsfeld gegenüber.

Die Beiden ließen sich nicht entmutigen und planten gemeinsam wenig später mit dem Lauterbacher Kollegen Matthias Schmidt, der inzwischen das Amt des Propstes für Oberhessen inne hat, das "Vogelsberger KirchenKino".

Verlässliche Termine, hohe Kinoqualität und ein Talk hinterher in einem Restaurant: Dies war das einfache Konzept.

Schwieriger war es, die damalige Kinobetreiberin, Frau Kukla, von der Idee zu überzeugen. "Alsfeld hat für solche Filme kein Publikum", war sich Kukla sicher. Mit der finanziellen Zusicherung, als Kinobetreiberin nicht draufzahlen zu müssen, ließ Kukla sich dann doch auf das Projekt ein.

Und Draufzahlen musste das Dekanat nie. Nicht jede der bislang zwölf Staffeln lief gut. Aber unter dem Strich kam auch die Kinobetreiberin auf ihren Schnitt.

Und auch nach dem Verkauf des Kinos kam die neue Betreiberfamilie Rehs auf das Dekanat zu: "Ihr macht bitte weiter!"

Die Kinolandschaft hat sich verändert, auch die Verträge um Filme im Bundesstart. Deswegen musste das KirchenKino im Oktober 2015 von seinem Stammplatz am Freitag auf den Mittwoch weichen. Und um nicht mit dem "Frauenkino", ein Sonderprogramm in Verantwortung des Kinobetreibers, am ersten Montag im Monat zu kollidieren, weicht das KirchenKino nun auf den zweiten Mittwoch im Monat als festen Programmplatz aus - Ausnahmen ausgenommen. Die KirchenKinoCrew zweifelte am neuen "Sendeplatz". Doch schon am ersten "Mittwochs-KirchenKino" strömten wieder über 60 Menschen in das "Neue Filmtheater", den größten der drei Säle des Hauses.

Am ersten Donnerstag im Monat hingegen bleibt die Aufführung in Lauterbach; denn auch die Kirchengemeinde dort ist mit ihrem Pfarrer und Cineasten Sven Kiessling weiterhin mit im Boot.

Die KirchenKinoCrew ist seit den Anfängen angewachsen: Im Oktober 2008 kam das Katholische Dekanat Alsfeld, vertreten durch Hedwig Kluth, als dritter Veranstaltungspartner hinzu. Christian Scharf aus Romrod ist ebenso dabei wie Ursula Longwitz aus Alsfeld. Und Katrin Pitzer kann sich freuen, als Jüngste zugleich Dienstälteste zu sein. Wenn Sie mitmachen möchten, melden Sie sich bitte hier! Sie brauchen pro Staffel zwei Abende Zeit: Am ersten Abend knobeln Sie ein Staffelthema aus, beim zweiten Abend kommt es zum "Hauen und Stechen", der Auswahl aus oftmals zwanzig bis dreißig Vorschlägen.

Das eine Programmkino-Reihe im ländlichen Bereich nicht überall ihren Platz hat, musste die Kirchengemeinde Bebra erleben. Diese hatte sich über zwei Staffeln dem Vogelsberger KirchenKino angeschlossen, musste nun jedoch leider aufgeben. 

 

In Alsfeld und Lauterbach hingegen kann gefeiert werden: Der 50. Film im Rahmen des Vogelsberger KirchenKinos flimmert in Lauterbach am 05.11. und in Alsfeld am 11.11. über die Leinwand. Denn die fünfte Jahreszeit beginnt eigentlich immer erst dann, wenn das KirchenKino nach der Sommerpause wieder einsetzt.

Freuen Sie sich auf den grandiosen Jubiläumsfilm "Lunchbox" aus dem Jahre 2013!


30 Zertifikate und 2 Fernsehsender

Auf großes Interesse bei den Medien ist unsere zweite Zertifikatsverleihung an "Flüchtlingsbegleiter/innen im Ehrenamt" gestoßen.

Die Hessenschau hatte sich noch wenige Tage zuvor angekündigt. Sie begleitete am Mittwoch, dem 14. Oktober 2015, Astrid Ruppert und "ihre" Flüchtlinge in Nieder-Ofleiden und nahm anschließend ein Kurzinterview mit dem Alsfelder Bildungsreferenten, Ralf Müller, auf. Die Aufnahmen beim ehrenamtlichen Deutschunterricht wurden leider nicht gesendet - vielleicht weil wenige Tage zuvor an an einem anderen Ort über ehrenamtliche Deutschlehrer/innen berichtet wurde.

Überrascht war aber auch Müller, als das Hessenschau-Team angekündigte, dass zur Zertifikatsverleihung am gleichen Abend in Alsfeld ein Kamerateam der Tagesschau anreisen wurde. Und so wurde über das Vogelsberger Curriculum bundesweit berichtet: Natürlich nicht in der 20-Uhr-Hauptausgabe, aber immerhin doch um 14.00 Uhr.

Der Tagesschau-Bericht wurde am Donnerstag, dem 15.10.15, 14 Uhr, gesendet. Sie können ihn in der Tagesschau-Mediathek abrufen oder derzeit auch per Direktlink hier!

Der Hessenschau-Bericht kam am Dienstag, dem 20.10.15, ab 19.30 Uhr zur Ausstrahlung. Auch diesen Bericht können sie auf der Hessenschau-Website abrufen. Sie finden den Beitrag im Hessenschau-Archiv unter diesem Link ab etwa zur Mitte der Sendung (17:40 min).

Im Februar 2016 ist SAT1 im Vogelsberg. Der Privatsender drehte am 03. Februar 2016 beim Seminarabend zum "Focus Recht". In den nächsten Tagen folgt noch eine homstory, dann flimmert der drei- bis vierminütige Beitrag in der regionalen Nachrichtensendung für die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz über die Bildschirme.


Deutscher Bürgerpreis 2015 für Grundqualifizierung Flüchtlingsbegleiter

Der Hattrick ist gelungen - Dekanat erhält zum dritten Mal "Deutschen Bürgerpreis"! Sparkasse Oberhessen und Deutscher Städtetag zeichnen "Grundqualifizierung Flüchtlingsbegleiter im Ehrenamt" aus

"Kultur leben - Horizonte erweitern!" - Unter diesem Motto steht in 2015 der Wettbewerb um den "Deutschen Bürgerpreis". Mit diesem Wettbewerb zeichnen u.a. der Deutsche Städtetag und der Deutsche Landkreistag Initiativen des Ehrenamtes aus.

In 2015 wird das Evangelische Dekanat wieder zu den Preisträgern gehören - zum dritten Mal seit 2012.

"Ihre Bewerbung hat die Jury überzeugt", schreibt die Sparkasse Oberhessen dem Dekanat am 02.10.2015 und lädt das Dekanat mit der Grundqualifizierung "Flüchtlingsbegleiter/in im Ehrenamt" für den 10. Dezember 2015 zur Preisverleihung nach Friedberg ein.

Offen und spannend bleibt dabei, ob die Qualifizierungsmaßnahme des Dekanats mit einem Haupt- oder aber mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet wird.

Bereits seit dem Herbst 2014 bildet das Dekanat in Kooperation mit pro Asyl Alsfeld, der VHS des Vogelsbergkreises, Hessencampus Vogelsberg, dem Katholischen Dekanat Alsfeld, dem Evangelischen Dekanat Vogelsberg sowie dem Caritasverband Gießen/Caritaszentrum Alsfeld und dem Diakonischen Werk Vogelsberg Ehrenamtliche für das Einsatzfeld Flüchtlingsarbeit aus. Der zweite Kurs mit 30 Teilnehmenden wird am Mittwoch, dem 14.10.2015 abgeschlossen. Zusammen mit dem Doppelkurs 2014/15 sind dann bereits 70 Menschen für die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen qualifiziert.

Wenn die Ausbildungsinhalte auch auf der Hand liegen: Info-Veranstaltungen für Ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit existierten auch 2014 schon flächendeckend in Deutschland. Ein Curriculum hingegen, also einen mehrteiligen, die wichtigsten Felder und Fragen abdeckenden Kurs, musste der Alsfelder Kooperationskreis erst neu entwickeln.

Inzwischen wird an vielen Orten angelehnt an das "Alsfelder Modell" gearbeitet, Kurse für Ehrenamtliche sind heute schon fast selbstverständlich. Das Bistum Mainz hat sogar sein Curriculum sowie seine Fördervoraussetzungen an das "Alsfelder Modell" angelehnt.

Das Evangelische Dekanat Alsfeld wird zum dritten Mal mit dem "Deutschen Bürgerpreis/Regionalwettbewerb Oberhessen" ausgezeichnet: Schon 2012 erhielt das Projekt "Alsfelder Sprachtandems - Flüchtlingshilfe" einen Hauptpreis, zwölf Monate später dann in 2013 die Ausbildung ehrenamtlicher Dorfprojektentwickler, das Projekt "BiBER - Bildung bürgerschaftlichen Engagements Regional", einen Anerkennungspreis.


Mahlzeit! - Das KirchenKino startet wieder durch - In Alsfeld jetzt mittwochs

Das KirchenKino startet wieder durch. Mit einem Klick geht es zu den Filmbeschreibungen.

Die fünfte Jahreszeit im Vogelsberges bricht am Donnerstag, dem 01. Oktober 2015 in Lauterbach und am Mittwoch, dem 07. Oktober, in Alsfeld wieder an.

Denn nach traurigen, glanzlosen Zeiten startet endlich wieder das Vogelsberger KirchenKino in seine Saison.

Sechs Filme, monatlich einen, haben wir Ihnen wieder zu servieren. Im wahrsten Sinne des Wortes:

Mahlzeit! - Unsere Filmauswahl von Oktober 2015 bis März 2016 dreht sich um das Kochen und das Essen. Denn so schmeckt das Leben.

Und in Alsfeld dürfen Sie wie immer auf die optischen Genüsse die kulinarischen folgen lassen: Denn beim Itailiener geht es mit dem KirchenKinoTalk weiter. (Das Unwort des Jahrhunderts besagt in diesem Zusammenhang an vielen Stellen: "Für das leibliche Wohl ist gesorgt.")

Übrigens, Sie haben sich nicht verlesen: In Lauterbach bleibt alles beim alten. In Alsfeld aber haben Veränderungen in der Kinolandschaft zugeschlagen: Wir müssen unseren Stammplatz um 18.30 Uhr am ersten Freitag im Monat verlassen und wechseln auf den (in der Regel) zweiten Mittwoch im Monat mit Start um 19.00 Uhr. Bleiben Sie uns treu, die neue Staffel wird Sie belohnen!

Den KirchenKinoFlyer finden Sie hier!


Aus 1 mach 2: Spenden Sie ein "Guten Morgen!"

Ein freundliches "Guten Morgen!" mit afrikanischen  Akzent: Wie kann der Tag besser beginnen?

Damit Flüchtlinge im Vogelsberg nicht sprachlos bleiben, öffnen wir seit 2011 zweimal wöchentlich im Haus der Kirche in Alsfeld unser "Selbstlernzentrum Deutsch als Fremdsprache". Um die 20 Flüchtlinge tummeln sich hier jeden Dienstag und Donnerstag. Damit sie einen "Guten Morgen" auf deutsch wünschen können. Damit sie im Laden nach ihren Wünschen fragen können. Und damit sie Arbeit finden.

Etwa 9.000 Euro investiert das Evangelische Dekanat Alsfeld jedes Jahr in diese Arbeit.

Unterstützen Sie uns dabei! Spenden Sie ein "Guten Morgen!" Spenden Sie eine Deutschstunde!

25 Euro kostet uns etwa eine Unterrichtsstunde. Spenden Sie mit 8 Euro eine Viertelstunde? Oder mit 100 Euro einen Dienstagnachmittag mit vier Stunden?

Jede Spende zählt! Und wenn Sie über den folgenden Link eines Alsfelder Geldinstitutes spenden, werden Sie sehen: Aus 1 mach 2 - Ihre Spende verdoppelt sich!

https://vrbank-hessenland.viele-schaffen-mehr.de/100h-daf

Sie können auch dem QR-Code oben folgen!

Vielen Dank für Ihre Spende!


Samstag, 11.07.15: Hessischer Familientag mit Kirchenbühne und Platz der Kirchen

12.000 Menschen erwarten das Hessische Ministerium für Soziales und Integration sowie die Karl-Kübel-Stiftung als gemeinsame Veranstalter am Samstag, dem 11.07.15, in der Alsfelder Altstadt.

Da sind wir natürlich als Kirche mit dabei - und genauso natürlich ökumenisch.

Nach Alsfelder Tradition werden Großveranstaltungen am Marktplatz von den Evangelischen Bläsern herab vom Turm der Walpurgiskirche eröffnet. Und nach offiziellen Eröffnung auf der Hauptbühne am Marktplatz geht´s auch auf der Kirchenbühne im 30-Minuten-Takt rund: Wir bieten Live-Musik und Kirchentalks. Und rund um die Bühne ca. eineinhalb Dutzend Info- und Mitmachstände kirchlicher Veranstalter. Die Straße ringsum wird von den kirchlichen Kindertagesstätten sowie der kirchlichen Jugendarbeit in Alsfeld und im Dekanat als "Spielstraße" genutzt.

Das ausführliche Programm der Kirchenbühne am Platz der Kirchen finden Sie hier!

Übrigens gab es bereits sieben Hessische Familientage. Diesen umfangreichen kirchlichen Beitrag jedoch gibt es nun zum ersten Mal.

***Programm-Aktualisierung***

Die "Evangelischen Bläser Alsfeld", die bereits um 10 Uhr vom Turm herab den Familientag und dann um 11 Uhr auch die Kirchenbühne eröffnen, haben ihren Platz um 16.00 Uhr geräumt. Darüber freut sich die Kinder aus Elbenrod, Eudorf, Berfa und Hattendorf, die so mit dem "Elbenröder Kinderchor" noch einen Bühnenplatz ergattern konnten.


"Solidarisch, sozialraumbezogen und vernetzt": Ketteler-Preis für Flüchtlingsbegleiter

Vergangenen Donnerstag nahm Kristina Schwarz vom Caritaszentrum Vogelsberg den mit 2.000 Euro dotierten "Ketteler-Preis" entgegen. Dieser wird seit 2005 jährlich von der Wilhelm Emmanuel von Ketteler-Stiftung und dem Caritasverband der Diözese Mainz vergeben und gilt als "Sozialpreis" des Bistums.

"Immer wieder wurde deutlich, dass Menschen in unserem Bistum mit Sensibilität, Kreativität und langem Atem sowie häufig mit Kooperationspartnern tätig werden, um Flüchtlingen den Start in ein neues Leben zu erleichtern", schreiben Diözesancaritasdirektor Domkapitular Hans-Jürgen Eberhardt und Thomas Karst, Vorsitzender der Ketteler-Stiftung, in der kleinen Festbroschüre.

Die Vogelsberger Flüchtlingsbegleiter teilen sich den Preis mit vier weiteren Initiativen des Bistums. Auf eine Rangfolge der Auszeichnung hatte der Auslober in diesem Jahr verzichtet.

Mit Freiwilligen-Engagement arbeiten alle ausgezeichneten Preisträger. Den Focus auf die Qualifizierung von Freiwilligen zu legen, ein Curriculum zu entwickeln, das inzwischen an zahlreichen Orten nachgeahmt wird: darin liegt die besondere Leistung des Vogelsberger Projektes.

Über die Preisverleihung berichtet die Alsfelder Allgemeine sowie die Oberhessische Zeitung.


Neuer Kurs "FlüchtlingsbegleiterIn" startet am 01. Juli

In Nieder-Ofleiden und Zell wird der Landkreis im Sommer 2015 die nächsten Gemeinschaftsunterkünfte für Flüchtlinge einrichten. Deswegen siedeln wir hier unseren zweite Grundqualifizierung "FlüchtlingsbegleiterIn im Ehrenamt" an.

Start ist am Mittwoch, dem 01.07.15, in Homberg/Ohm. Die sechs Abendtreffen finden abwechselnd in Homberg und im Raum Alsfeld/Romrod statt. Das Blockwochenende, das zur Ausbildung gehört, wird vom 11.-13.09.15 in der Landjugendakademie in Altenkirchen stattfinden. Vor den Herbstferien 2015 wird der zweite Kurs mit der Zertikfikatsverleihung abgeschlossen.

Mehr zu unserem Qualifizierungsangebot lesen Sie hier, und den Flyer gibt es hier zum Download!


Große Kirchentags-Bühne für den BiBER

Etwa 1.000 bis 1.200 Zuhörer für den Alsfelder BiBER in der Stuttgarter Liederhalle.

Etwa 1.000 bis 1.200 Menschen lauschten am vergangenen Freitag, dem 06. Juni 2015, im Hegelsaal der Stuttgarter Liederhalle der Präsentation unseres Dorfprojektentwickler-Ausbildung "BiBER".

"Nicht ohne meine Nachbarn" war die Großveranstaltung im "Zentrum Älterwerden" des Deutschen Evangelischen Kirchentages betitelt. Dabei wurden Formen und Ansätze der sogenannten "Gemeinwesen-Diakonie" vorgestellt. Der Alsfelder BiBER wurde dabei als eines von drei Praxisprojekten aus ganz Deutschland zur Vorstellung ausgewählt.

Den Einführungsvortrag hielt Bischöfin Kirsten Fehrs von der "Nordkirche", in der Schlussrunde war die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, prominenteste Person.

Die Präsentation zum Nachlesen gibt es hier.

Zur nächsten überregionalen Veranstaltung ist der BiBER für Freitag, den 03. Juli 2015, zum "Deutschen Seniorentag" in die Frankfurter Messehallen eingeladen.


Infos zum Kirchentag

Hier finden Sie zum Nachlesen die Präsentation des Kirchentags-Vorbereitungsabend vom 19. Mai 2015 im Tileman-Schnabel-Haus.

Auch die Rückreise konnten wir inzwischen klären:

  • Der Reisebus und der Kleinbus fahren nach dem Abschlussgottesdienst ab der U-Bahn Haltestelle Stuttgart-Neugereut (Endstation U2, nahe Gemeinschaftsquartier Pelikanschule) ab. - Dies bedeutet: Die anderen Haltestellen der Hinreise werden nicht angefahren!
  • Nach dem Abschlussgottesdienst bitten wir um einen raschen Aufbruch mit der U2 nach Neugereut. Der Bus fährt ab, sobald alle Teilnehmenden eingetroffen sind.
  • Gepäck kann am Sonntag ab 9 Uhr zur Haltestelle Stuttgart-Neugereut gebracht werden. Am Parkplatz gegenüber der Endhaltestelle steht der Dekanats-Kleinbus bereit. Das Gepäck wird bis zum Eintreffen des Reisebusses dort beaufsichtigt. – Da es zum Abschlussgottesdienst im Neckarpark sehr eng wird, empfehlen wir sehr, das Gepäck vorab nach Neugereut zu bringen!
  • Die indischen Gäste reisen mit dem Kleinbus weiter nach Ranstadt, der Reisebus kann also ohne Rücksicht auf die Inder wieder Alsfeld-Lauterbach ansteuern.

Ausgezeichnete Flüchtlingsbegleiter

Unser Vogelsberger Curriculum "Grundqualifizierung Flüchtlingsbegleiter/in im Ehrenamt" erhält am 02. Juli 2015 den "Ketteler-Preis" des Bistums Mainz. Das Caritaszentrum im Vogelsberg wird in Mainz den Preis stellvertretend für unsere Kooperation aus acht kirchlich/ökumenischen, kommunalen und bürgerschaftlichen Initiativen entgegennehmen. Das Preisgeld in Höhe von 2000,- Euro wird in die Flüchtlingsarbeit im Vogelsbergkreis fließen, die seit vielen Jahren federführend von der Caritas organisiert ist.

Mit dem "Ketteler-Preis" der Wilhelm-Emmanuel-von-Ketteler-Stiftung des Bistums Mainz werden in diesem Jahr fünf Projekte im "Bereich des ehrenamtlichen Engagements für und mit Flüchtlingen im Bistum Mainz" ausgezeichnet.

Die Stiftung ist nach von Ketteler benannt, der von 1850 und 1877 als Bischof in Mainz wirkte. Ketteler gilt als Mitbegründer der katholischen Soziallehre. Der Ausbau des Schul- und Krankenwesens prägte seine Amtszeit als Bischof.

Die Grundqualifizierung "Flüchtlingsbegleiter/in im Ehrenamt" wurde von November 2014 bis März 2015 erstmalig im Vogelsbergkreis angeboten. Sie führt in sechs Abendveranstaltungen und einem Blockwochenende in die wichtigsten Themenbereiche um Flucht und Asyl ein. Die ersten 35 Absolventinnen und Absolventen sind bereits in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Flüchtlingsbegleitung im Vogelsbergkreis tätig.

Ein Folgekurs wird derzeit für Mitte/Ende Juni 2015 bis zu den Herbstferien 2015 geplant. Schon vor der offiziellen Ausschreibung liegen etwa ein  Dutzend Anmeldungen vor.


Besuch aus Palästina: Faten Mukarker berichtet über Leben zwischen Mauern

Bethlehem heute
Faten Mukarker berichtet

Bethlehem. Da denken wir als erstes an Ochs und Esel, die Krippe und den Stall. Nicht aber an eine Mauer. Eine bis zu sechs Meter hohe Mauer trennt Israel von Palästina. Leben in Palästina heißt leben im Schatten der Mauer.

Auf beiden Seiten der Mauer gibt es Menschen, die an einen gerechten Frieden glauben. Welche Hürden müssen überwunden werden, damit die beiden Völker – Israelis und Palästinenser – endlich wieder zu einem Nebeneinander, vielleicht sogar Miteinander finden? 

Faten Mukarker ist Christin und lebt in Palästina. In einprägsamer Erzählweise macht sie deutlich, dass sie und ihre Landsleute sich nichts sehnlicher wünschen als ohne Angst, frei und selbstbestimmt in einem eigenen lebensfähigen Staat neben dem Staat Israel zu leben. Dabei macht Mukarker die verschiedenen Etappen des Israel-Palästina-Konflikts transparent – in Geschichte und Gegenwart.
Im Anschluss an den Kirchentag in Stuttgart kommt Faten Mukarker zu uns in den Vogelsberg. Informieren Sie sich aus erster Hand über das Leben unter den Bedingungen des Israel-Palästina-Konflikte!
Eintritt frei. Wir bitten um grosszügige Spenden zur Deckung der Veranstaltungskosten! Diese kommen den Friedensprojekten der Referentin in Israel/Palästina zugute.

Faten Mukarker spricht an folgenden Orten:

  • Donnerstag, 18.06.2015, 8.45 h, Alexander-von-Humboldt-Schule, Lauterbach
  • Donnerstag, 18.06.2015, 11.30 h, Max-Eyth-Schule, Aula, In der Krebsbach, Alsfeld
  • Donnerstag, 18.06.2015, 19.30 h, St. Martinskirche, Homberg/Ober-Ofleiden
  • Freitag, 19.06.2015, 11.30 h, Albert-Schweitzer-Schule, Aula, In der Krebsbach, Alsfeld
  • Freitag, 19.06.2015, 19.30 h, Pfarrhaus, Alsfeld-Billertshausen

Auch die Vormittags-Vorträge an den Schulen sind öffentlich, Gäste sind herzlich willkommen! 


In zehn Minuten zum NeckarPark - Kerala macht´s möglich!

Bei mancher Post traut man den Augen kaum: Nur zehn Minuten mit der U-Bahn benötigen die Kirchentags-Teilnehmenden unseres Dekanats, bis sie von ihrer Unterkunft aus im "Auge des Kirchentags", dem NeckarPark angekommen sind.

Die Pelikan-Grundschule in Neugereut im Stuttgarter Stadtnorden ist uns als Gemeinschaftsquartier zugewiesen. Eine zweite Teilgruppe hatte bereits vor weit über einem Jahr das DLRG-Tagungszentrum "Treffpunkt am Markt" mit griechischem Restaurant und Biergarten angemietet. Hier kommen unsere indischen Gäste aus der Partner-Diözese East Kerala und ihre deutschen Begleitpersonen in Vierbettzimmern unter: Kirchentag und Großstadt-Naherholung am Max-Eyth-See auf einmal!

Damit alle Vogelsberger Kirchentagsreisenden die Möglichkeit haben, auch den Kontakt zu den indischen Gästen zu halten, hatten wir um eine Gemeinschaftsunterkunft in der Nähe des DLRG-Hauses gebeten. Und der Kirchentag hat´s möglich gemacht. So kann sich der Treffpunkt am See zum Vogelsberg-Treff in Stuttgart entwickeln - damit wir klug werden!

Zum Vorbereitungstreffen sind alle Kirchentags-Teilnehmenden für Dienstag, den 19. Mai 2015, 19.00 Uhr, ins Tilemann-Schnabel-Haus in Alsfeld, Am Lieden eingeladen. Dort erhalten Sie neben allen Infos auch Kirchentags-Tipps sowie das Programmheft und die Tickets.


Pilgern zwischen Reinhardswald, Diemel und Weser

Wegweiser am Pilgerweg 2014. Dieses Jahr führt der Weg u.a. die Diemel entlang.

Auch in diesem Jahr setzen wir unsere kleine Tradition des Ökumenischen Zwei-Tage-Pilgerwegs fort. Nach dem Ohmtal und Marburger Land in 2011, dem Hohen Meissner in 2012, der Rhön in 2013 und dem Eisenacher Umland in 2014 werden wir dieses Jahr in der Region Habichtswald-Diemel-Weser unterwegs sein.

Am frühen Samstagmorgen, dem 04. Juli 2015, werden wir mit Kleinbussen ab Homberg und Alsfeld an die nördliche hessische Landesgrenze aufbrechen. Unsere Tagesetappen betragen etwa 20 Kilometer. Ein Begleitfahrzeug transportiert Gepäck und ggf. fußkranke Pilgerinnen und Pilger. Gegen 19 Uhr werden wir am Sonntag, dem 05. Juli 2015, wieder in Alsfeld und etwas später in Homberg eintreffen.

Unsere Unterkunft haben wir immer in einfachen Häusern: nie in Einzelzimmern, meist in Doppel- manchmal in Dreibettzimmern.

Der Kostenbeitrag wird dieses Jahr um 50 bis 60 Euro incl. Verpflegung liegen. Möchten Sie mitpilgern, können Sie sich diesen Betrag aber nicht leisten, sprechen Sie uns an! Wir finden eine Lösung.

Das Thema der diesjährigen Pilgerwanderung und weitere Informationen werden ab etwa Mitte Mai hier veröffentlich und verlinkt.

Anmeldungen und Vormerkungen sind ab sofort per Mail hier möglich.


"Nicht ohne meine Nachbarn" - Der BiBER grüßt am Kirchentag

Prämiert: Der BiBER
Eingeladen zum Kirchentag: Der BiBER

"Nicht ohne meine Nachbarn - Kirchengemeinde als Teil sorgender Gemeinschaft" ist eine Großveranstaltung des Deutschen Evangelischen Kirchentags in Stuttgart betitelt.

"Gemeinwesendiakonie" - dies ist das Zauberwort für den noch jungen kirchlichen Arbeitsbereich, der sich direkt als kirchliches Engagement an der Gesellschaft versteht.

Kirsten Fehrs, die Bischöfin der "Nordkirche", zeigt den Arbeitsbereich "Kirche im Quartier" nach.

Hauptgesprächspartnerin ist Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz.

Garniert werden die Beiträge durch Projekte aus Heilbronn, Herrenberg - und durch unseren Vogelsberger BiBER: Mit der Qualifizierung "Bildung bürgerschaftlichen Engagements Regional" hat das Evangelische Dekanat Alsfeld "Dorfprojekt-Entwickler im Freiwilligen-Engagment" ausgebildet.

Die Musik steuern die Magic Acoustic Guitars aus Schwäbisch Hall bei.

Wir sehen uns in Stuttgart am Freitag, dem 05. Juni 2015, ab 15 Uhr im Hegel-Saal der Liederhalle, Berliner Platz 1-3. Bei fast 1.900 Plätzen dürfte das Schild "Halle überfüllt" wohl kaum zum Einsatz kommen.


Besuch aus Indien: Gastgeber im Raum Homberg-Kirtorf gesucht

Gruppenfoto vom letzten Besuch in Kerala

Über ein Vierteljahrhundert lang stehen nun schon das Evangelische Dekanat Alsfeld mit der Diözese East Kerala in Südindien in einer Kirchenpartnerschaft.

Im vergangenen Jahr war eine Gruppe von Studierenden und Lehrern des Henry-Baker-College in Melukavumattom in unserem Dekanat zu Gast. Es war der erste "Gegenbesuch" der neu gegründeten College-Schul-Partnerschaft innerhalb unserer Kirchenpartnerschaft.

Ab Mittwochabend, dem 27. Mai 2015, haben wir für eine Woche wieder Besuch aus Kerala: Diesmal begleiten vier Männer und drei Frauen Bischof Dr. Daniel auf Partnerschaftsbesuch.

Bis zum Mittwochmorgen, dem 03. Juni, bleiben sie im Vogelsberg, um dann gemeinsam mit unserer Gruppe zum Deutschen Evangelischen Kirchentag nach Stuttgart aufzubrechen.

Für diese sieben Tage suchen wir Gastgeber im Raum Homberg-Kirtorf. Sie sollten abenteuerlustig sein, Freude am Umgang mit Menschen fremder Kultur haben - und etwas Englisch sprechen.

Sie erhalten dafür liebenswerte Gäste und Freundschaften nach Indien, die nach unseren Erfahrungen über viele Jahre halten.

Die Gruppe wird in den sieben Tagen gemeinsam das Dekanat und die Region erkunden. An diesem Programm können Sie, müssen Sie aber nicht teilnehmen.

Lediglich der Samstag, der 30.05.15, ist als "Gastgebertag" gedacht. Damit kommen wir dem Wunsch früherer Gastgeber nach, ihre Gäste nicht nur zum Schlafen, sondern auch einmal einen ganzen Tag für sich zu haben.

Nach unserer Erfahrung ist es einfacher, zwei Gäste aufzunehmen. Diese fühlen sich dann sicherer auf "unvertrauter Erde". Die Unterbringung in einem Zimmer ist problemlos.

Sie haben Interesse? Dann informieren Sie sich näher bei Ralf Müller, 06631-9114918 oder bitten Sie per Mail um Rückruf! Vielen Dank!


Steffi Baltes liest am 17.03. in Dannenrod.
Siegfried Fietz tritt am 20.03. in Dannenrod auf.
Das Kabarett "Spiegelbild" schließt am 21.03. die Dorfwoche ab.

"Von guten Mächten", Lesung und Kabarett: Dannenrod feiert 700 Jahre

Im Jahre 1315 wurde der Homberger Ortsteil Dannenrod erstmalig urkundlich erwähnt. 700 Jahre - das ist nicht nur für die Evangelische Kirchengemeinde ein Grund zum Feiern. Und so lädt sie zur Jubiläumswoche vom 15. bis zum 21. März 2015 in die Elisabethkirche sowie in das Dorfgemeinschaftshaus nach Dannenrod ein. Dabei steht ein Festgottesdienst, drei kulturelle Veranstaltungen sowie ein Vortragsabend auf dem Programm. Und musikalisch wirken viele Kreise des Kirchspiels mit.

Den Festgottesdienst am Sonntag, dem 15. März, 14 Uhr, hält Pfr. i.R. Dr. Ulf Häbel (Laubach). Unterstützt wird er vom Ev. Singkreis Dannenrod, dem Ev. Posaunenchor Maulbach und Kai Schlosser an der Orgel.

"Die Schöpfung jubelt dir zu": Aus ihrem Buch liest Steffi Baltes am Dienstag, dem 17. März, ab 19.30 Uhr im DGH. Der Gesangverein Appenrod umrahmt die Lesung.

"Unser Dorf soll ... bleiben": Über die Herausforderungen des demografischen Wandels und damit die Zukunft der Dörfer im Vogelberg spricht Ralf Müller am Mittwoch, dem 18. März 2015, 19.30 Uhr im DGH.

"Von guten Mächten": Sicher ein Höhepunkt wird das Konzert mit Siegfried Fietz und Gerhard Barth am Freitag, dem 20. März, 19.30 Uhr im DGH.

"Gott und die Welt" bringt das "Kabarett Spiegelbild" zum Abschluss der Dorfwoche am Samstag, dem 21. März, 19.30 Uhr, im DGH auf die Bühne.

Der Eintritt zum Konzert mit Siegfried Fietz kostet 10 Euro. Karten können im Vorverkauf in der Buchhandlung in Homberg (06633-7271) sowie bei Frau Hack in Dannenrod (06633-1587) erworben werden.

Der Eintritt zu allen weiteren Veranstaltungen ist frei. Um großzügige Spenden zu Kostendeckung wird gebeten!

Von Montag bis Samstag ist im Kirchspiel ein Bus-Service zu den Veranstaltungen eingerichtet: Der Bus startet um 19.00 Uhr an der Bushaltestelle in Maulbach, um 19.10 Uhr an der Bushaltestelle in Appenrod - und jeweils nach Veranstaltungsende wieder retour.

Und das ausführliche Programm gibt es hier mit einem Klick!


"damit wir klug werden" - Gruppenfahrt zum Kirchentag nach Stuttgart - Anmeldeschluss: 28.02.2015

Kirchentag: das große Fest der 100.000 Menschen. Vielen gilt der Deutsche Evangelische Kirchentag als eines der letzten großen Diskussionsforen, der "Markt der Möglichkeiten" gilt als die größte Messe zivilgesellschaftlicher Gruppen in Deutschland. Andere erfreuen sich eher 10.000er Bläser, besonderer Gottesdienste oder großer Konzerte. Und für alle ist etwas dabei.

Deswegen fahren wir hin.

Der Kirchentag findet vom Mittwoch, dem 03. Juni, bis zum Sonntag, dem 07. Juni 2015, statt, diesmal in Stuttgart. Weil es das Fronleichnamswochenende ist, muss man kaum Urlaub für die Teilnahme nehmen (über Anerkennung als Bildungsurlaub ist derzeit noch nicht entschieden).

Sie können bei uns ein "fast-all-inclusive-Paket" buchen: Anreise im Reisebus, Dauerticket, Unterkunft im Gemeinschafts- oder Privatquartier. Oder Sie möchten nur mit uns anreisen? - Geht auch. Oder Sie wollen nur über uns Ihr Dauerticket beziehen? - Geht auch!

Unterkunft im Gemeinschaftsquartier bedeutet, dass Sie sich mit ca. 15 Personen einen Klassenraum teilen und die Duschen der Schulsporthalle nutzen dürfen. Unterkunft im Privatquartier wird für Personen ab 35 Jahren angeboten: Hier werden Sie Gast eines privaten Gastgebers, erleben also Stuttgart inclusiv Stuttgarter. (Übrigens haben sich aus Privatquartieren auch schon Freundschaften entwickelt: einige Bremer Gastgeber haben inzwischen auch den Vogelsberg besucht.)

Unsere An- und Abreise ist so zeitlich abgestimmt, dass Bläser rechtzeitig zu den Proben für die großen Gottesdienste in Stuttgart eintreffen.

Bitte nutzen Sie für Ihre Anmeldung das Formular in unserem Kirchentagsflyer, den sie hier herunterladen können!

Für Jugendliche gibt es ein spezielles Angebot mit einem speziellen Flyer, dieser wird in wenigen Tagen auf dieser Website zu finden sein.


Dorfentwickler, Flüchtlingsbegleiter und Sprachtandems: Zeigen Sie Engagement!

Ihre Idee für Ihr Dorf! - Die Zukunftssicherung unserer Vogelsberg-Dörfer im demografischen Wandel bildet die größte Aufgabe und Herausforderung unseres Landkreises und der Kommunen. Neben politischen Handeln ist bürgerschaftliches Engagement gefragt: von der Wiederbelebung des DGH bis zum Carsharing fürs Dorf, von der Kneipenreaktivierung als eingetragene Genossenschaft bis zur Kulturinitiative. "Mein Dorf gestalten - Dorfprojekt-Entwickler/in im Freiwilligen-Engagement" lautet unser Ausbildungsgang, den wir im November 2014 zum zweiten Mal starten. In neun Studientagen und zwei Exkursionen begleiten wir Sie dabei, Ihre Idee für Ihr Dorf in die Umsetzung zu bringen.

Der erste Durchgang dieser als "BiBER" (Bildung bürgerschaftlichen Engagements Regional) weit über den Vogelsberg bekannte Ehrenamtsausbildung brachte uns den Deutschen Bürgerpreis 2013/Regionalwettbewerb Oberhessen sowie den Hessischen Demografiepreis 2013 ein.

Den BiBER-Flyer finden Sie hier!

Willkommenskultur für Flüchtlinge: Zum ersten Mal starten wir unsere Grundqualifizierung Flüchtlingsbegleiter/in im Ehrenamt. Hierbei befähigen wir Sie dazu, Flüchtlinge durch den Dschungel des Asylverfahrens und diverser Leistungen im Sozialrecht zu begleiten. On the job werden Sie neben der Grundqualifizierung in den Beratungsstunden von pro Asyl, Caritas und Diakonie eingearbeitet. - Diese Ausbildung führen wir zum ersten Mal durch, deswegen können wir noch keine Auszeichnung vorweisen ;-))

Den Flüchtlingsbegleiter-Flyer finden Sie hier!

Unser Kursmaterial finden Sie hier!

Sprachtandems für Flüchtlinge: In Alsfeld muss kein Flüchtling auf den nächsten Kursstart warten, um die ersten Deutschkenntnisse zu erwerben. Jeden Dienstag- und Donnerstagnachmittag öffnet das "Selbstlernzentrum Deutsch für Flüchtlinge" im Haus der evangelischen Kirche (Altenburger Str. 40, Alsfeld, "Alte Molkerei") seine Pforten. Tilla Lotz, Trainerin für Deutsch als Fremdsprache, empfängt die Flüchtlinge zusammen mit ehrenamtlichen Sprachpaten oder Sprachtandems: Individuell werden am PC oder mit anderen Methoden die ersten Schritte in der neuen Sprache begangen. - Deutscher Bürgerpreis 2012!

Sie möchten Sich in einem der Projekte einbringen? Bitte mailen Sie uns oder rufen Sie uns an (06631-9114918)!


Die fünfte Jahreszeit geht wieder los: Kirchenkino startet am 09./10.10.2014

"grenzwertig" - Mit einem Klick zur neuen KirchenKinoStaffel

In Osteuropa werden Grenzen verschoben. Östlich und südlich des Mittelmeer zerfallen Staaten. Aus ISIS wird IS, der „Islamische Staat“: eine Terrororganisation. Zeitgleich ertrinken im Mittelmeer jede Woche Flüchtlinge, die in größter Not ihre Heimat verlassen.

Europa schaut zu.

Wir waren uns bei unserem ersten Planungstreffen für die hier vorliegende KIRCHENKINO-Staffel überraschend schnell einig: Wenn in so kurzer Zeit so viele Grenzen verschoben werden, dann wollen wir kein Wohlfühlkino betreiben, sondern Hinschauen.

Wir schauen hin:

  • imOktober auf die skrupelloseWelt desMenschenhandels,
  • im Dezember auf das, was in Europa „Willkommenskultur“ für Flüchtlinge genannt wird,
  • im Januar aufmenschliche Schicksale im Kriegsalltag des Nahen Ostens,
  • im März auf die oftmals erbarmungslose Lage von Frauen in Indien und Pakistan.

Diese politischen und gesellschaftlichen Grenzverschiebungen und Grenzüberschreitungen kombinieren wir mit Grenzfragen unseres persönlichen Lebens:

  • Im November schauen wir hin, wie der Tod eine Grenze bildet, die wir aus unserem Leben fernhalten möchten.
  • Und im Februar geht es darum, ob nach schwersten Verfehlungen auch Grenzen, die in die Gesellschaft zurückführen, wieder geöffnet werden können.

Hier geht´s mit einem Klick zu unserer Filmauswahl "grenzwertig" für Oktober 2014 bis März 2015.

Unsere Filme haben wir dabei so gewählt, dass sie weder pädagogisieren, noch Antworten vorgeben. Sie sollen lediglich (und das ist nicht wenig) Fragen

aufwerfen und den Fokus auf die aktuellen Grenzverschiebungen legen. Unsere Antworten müssen wir dann schon selbst finden.

Bis Donnerstag in Lauterbach und Freitag in Alsfeld!

Ihre KirchenKinoCrew


Traditioneller indischer Tanz zieht langsam auch in indische Gottesdienste ein.

So., 07.09.14, 19 h: Bollywood in Homberg/Ohm - Deutsche Tänze von der Orgel, indische Tänze im Altarraum

So etwas nennt man dann wohl neudeutsch ein "Crossover": Kantorin Katrin Anja Krauße interpretiert deutsche und europäische Tänze auf der Orgel. Dabei wechselt sie sich ab mit den Studentinnen des Henry-Baker-Colleges aus Melukavumattom in Süd-Indien: Diese präsentieren im Altarraum traditionelle indische und keralesische Tänze. Ein Hauch von Bollywood liegt über der Stadtkirche.

Möglichkeiten zur Begegnung wird es auch noch an anderen Stellen geben: Unsere Gäste treffen am Mittwoch, dem 03.09., abends in Homberg ein. Am Montag, dem 08.09.14, wechseln sie dann für knapp zwei weitere Wochen nach Alsfeld.

Seit September 2013 nämlich verbindet das Henry-Baker-College in Melukavumattom (Kerala/Südindien) eine College-Schul-Partnerschaft mit der Albert-Schweitzer-Schule in Alsfeld. Gehört die internationale Ausrichtung weiterführender Schulen heute auch schon allgemein zum "guten Ton" einer Bildungseinrichtung, so betritt die Alsfelder ASS doch mit dieser Partnerschaft fast noch "Neuland": Denn Partnerschaften mit Schulen in Entwicklungs- oder Schwellenländern sind heute noch kaum üblich. Eine solche Partnerschaft bietet die Chance, bereits in der Schule sich mit den Lebensbedingungen in der globalen Welt auseinanderzusetzen. Damit wird dem Europa- oder "West"-zentriertem Lernen ein Kontrapunkt gegenueber gestellt.

Die College-Schulpartnerschaft ist formal eine eigenständige Partnerschaft innerhalb der Kirchenpartnerschaft, die das Dekanat Alsfeld seit 25 Jahren mit der Diözese East Kerala unterhält. Weil die Diözese Trägerin des College ist, konnte bereits in 2012 die College-Schulpartnerschaft vermittelt werden.

In Homberg werden die zehn Kollegiaten und Dozenten am Donnerstag, dem 04.09., einen Stadtrundgang unternehmen, das Familienzentrum besuchen und auch von Bürgermeister Prof. Dören empfangen werden.

Am Freitag, dem 05.09., wird die Gruppe in Marburg deutsche Uni-Luft schnuppern. Neben der Religionskundlichen Sammlung wird die Jüdische Gemeinde sowie die Elisabethkirche besucht. Mittags wird die Gruppe ihre indische College-Verpflegung mit Marburger Mensa-Essen vergleichen dürfen.

Der Samstag ist "Gastgebertag": Die Gäste werden von privaten Gastgebern aufgenommen, diese gestalten mit ihren Gästen individuell den Tag.

Am Sonntag, dem 07.09., ist die Gruppe zu zwei kirchlichen Gemeindefesten in der Wetterau eingeladen. Und am Abend laden ab 19 Uhr zum "kirchenmusikalischen Crossover" in die Stadtkirche ein.

Wer sich der Gruppe an einem der Tage anschließen möchte, melde sich bitte per Mail an!


Von Martin zu Elisabeth: Ökumenische Pilgerwanderung in Region Eisenach, 28./29.06.14 - Restplätze

Pilgern vom Luther- auf den Elisabethpfad

In Hörschel, einem kleinen Ort kurz vor Eisenach, trifft der Lutherpfad auf den Elisabethweg. Grund genug, die diesjährige ökumenische Zweitages-Pilgerwanderung des katholischen und evangelischen Dekanats Alsfeld in die Region Eisenach zulegen.

Am ersten Tag starten wir in Möhra, dem Stammort der Familie Luther, und pilgern bis zu unserer Unterkunft direkt unterhalbder Wartburg in Eisenach.

Am Sonntag geht es dann weiter bis zur Liboriuskapelle kurz vor Creutzburg, in der sich alte Fresken zur Lebensgeschichte derElisabeth befinden.

Die Tagesetappen betragen jeweils ca. 18 Kilometer, ein Begleitfahrzeug transportiert Gepäck.

Die Pilgerwanderung findet statt vom Samstag, dem 28. Juni 2014, bis Sonntag, dem 29. Juni 2014. Die Kosten betragen € 50bis € 70 (nach Selbsteinschätzung) und beinhalten die An- uns Abreise ab Homberg/Ohm und Alsfeld, Unterkunft und Tagesverpflegung.

Anmeldung und weitere Informationen bei Hedwig Kluth, Katholisches Dekanat Alsfeld, Tel. 06631-800336, dekanat.kluth(at)web.de oder beim Evangelischen Dekanat Alsfeld, Ralf Müller, Tel. 06631-9114918, ralf.mueller@erwachsenenbildung-vb.de.


Zur WM ein wenig brasilianisch...

In Salvador bestreitet die deutsche Elf ihr erstes WM-Spiel.

Nein, Sprachkurse werden wir in der kirchlichen Erwachsenenbildung weiterhin nicht anbieten (außer natürlich Deutsch für MigrantInnen und Flüchtlinge). Und wenn, dann natürlich nicht brasilianisch, sondern portugiesisch. Oder vielleicht doch lieber die Minderheitensprache des Riogradenser Hunsrückisch? Brasilien ist eben ein Einwanderungsland...

Wenn Sie Kurzinformationen haben möchten, wie eigentlich die Menschen dort leben, wo unsere deutsche Elf spielen wird, dann folgen Sie doch jeweils ab einem Tag vor dem Spiel diesem Link! - Keine Sorge, wir werden uns nicht blamieren: Die Sportberichterstattung überlassen wir den Sportprofis ;-))


KandidatInnensuche mit Herz: Workshop zur KV-Wahl am 10.10.14

Wie sieht Sie aus, die Kandidatin zur KV-Wahl? (documenta 12, Kassel)

Drei Wochen nach Ostern, am Sonntag, dem 26. April 2015, werden in allen Kirchengemeinden der Evangelischen Kirche Hessen und Nassau Kirchenvorstandswahlen stattfinden.

Mit einem Doppelseminar möchten wir Sie auf die Wahl einstimmen und Sie bei Ihren Wahlvorbereitungen unterstützen:

KandidatInnensuche mit Herz unterstützt Sie bei Ihrer Suche und Ihrer Ansprache möglicher Kandidatinnen und Kandidaten.

Gemeinde im Gespräch als nachfolgender, zweiter Workshop unterstützt Sie bei Ihrer Öffentlichkeitsarbeit zur Wahl. Denn so eine KV-Wahl ist eine gute Möglichkeit, die gesamte Arbeit der Kirchengemeinde und des Kirchenvorstandes ins Gespräch zu bringen.

Der Workshop findet im Groß-Felda statt. Nähere Informationen finden Sie hier!


BiBER und Berater für Flüchtlinge: Neue Kurse im Freiwilligenbereich starten im Herbst

Unser BiBER startet am Samstag, dem 08. November 2014, zu seiner zweiten Runde durch den Vogelsberg: Bis voraussichtlich Juni 2015 werden wir wieder "Dorfprojekt-EntwicklerInnen im Freiwilligenengagement" ausbilden. Etwa monatlich treffen wir uns zu der Zertifikatsausbildung, die ebenso in Fragestellungen des demografischen Wandels und der "Dorfsoziologie" einführt, wie auch praktische Anleitung zur Ausarbeitung von Dorfprojekten von der ersten Idee bis zur praktischen Umsetzung geben wird.

Bildung bürgerschaftlichen Engagements, kurz: BiBER, ist ein Projekt des Evangelischen Dekanats Alsfeld. Unser BiBER wurde im Oktober 2013 mit dem Demografiepreis Hessen ausgezeichnet.

Nähere Infos erhalten Sie bald hier! Sie können sich auch schon unverbindlich in die InteressentInnenliste eintragen lassen, dann erhalten Sie eine Mail, sobald alle Termine stehen. Die Ausbildungsplätze sind beschränkt, und wir erwarten eine große Nachfrage.

Wir danken der Landesstiftung "miteinander in Hessen", sowie der Ehrenamtsakademie und der Evangelischen Erwachsenenbildung der Ev. Kirche in Hessen und Nassau für die Finanzierung unseres zweiten BiBER-Durchgangs!

Erstmalig ab Herbst 2014 qualifizieren wir Sie zu Flüchtlingsberater/innen im FreiwilligenengagementSie erhalten Einblicke in Fluchtursachen und –wege. Sie machen sich mit der rechtlichten Situation von Flüchtlingen in Deutschland vertraut. Sie beschäftigen sich mit der besonderen Lebenssituation von Flüchtlingen im Vogelsberg.  Sie reflektieren Ihre Erfahrungen von „Heimat“ und „Fremdheit“.

Die Ausbildung bildet Sie für die ehrenamtliche Mitarbeit der gemeinsamen Flüchtlingsberatung von pro Asyl, Caritas und Diakonie. Die Ausbildung umfasst ein Wochenende (Fr-So) sowie ca. 6 Abendtermine.

Die Ausbildung wird in Kooperation mit pro Asyl Alsfeld, dem Caritasverband Gießen sowie dem Diakonischen Werk Vogelsberg angeboten.

Wir danken der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau für die Finanzierung dieser Maßnahme aus dem Flüchtlingsfond!


Damit Flüchtlinge deutsch lernen können: Hier klicken!

Reader's Digest vergibt seinen "Weiterbildungspreis 2014". Sie entscheiden mit Ihrem (täglichen!) Klick über die Gewinner. Unser e-Logo der Erwachsenenbildung führt Sie zum Voting!

Wir bewerben uns mit unseren Projekten für Flüchtlinge: Das "Selbstlernzentrum Deutsch als Fremdsprache" sowie die "Alsfelder Sprachtandems".

Viele Bewerber sind (noch) nicht im Bereich Sprachen eingestellt. Das gibt uns Chancen auf Fördergelder. Verschaffen Sie uns Fördergelder durch Ihren Klick!

 


Sitas Schwestern sind leidgeplagt

Pfrin. Pearly Walter, Chennai/Südindien, referierte am 08.03.14 in Alsfeld-Berfa über die Situation von Frauen in Indien

228.000 Fälle von Gewalt gegen Frauen kamen in Indien im Jahre 2012 zur Anzeige. Die Dunkelziffer ist wesentlich höher: etwa 90 Prozent der Frauen geben an, bereits einmal in der Öffentlichkeit Opfer sexueller Übergriffe geworden zu sein.

Pearly Walter, Pfarrerin aus Chennai/Südindien und zurzeit Promovendin in Hamburg, berichtete diese Zahlen am gemeinsamen Studientag der Evangelischen Landeskirchen von Kurhessen-Waldeck sowie Hessen-Nassau und der Evangelischen Mission in Solidarität (ems, Stuttgart) am 08. März 2014 in der Kulturscheune in Alsfeld-Berfa.

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KirchenKino geht mit "Männer im Wasser" in die Sommerpause

"Männer im Wasser" - Der Film zur Nach-Karnevals- und Nach-Frauenwoche-Zeit

Gerade erst sind die männlichen Elfen wieder mit ihren Männer-Ballettgruppen von den Karnevalsbühnen herabgestiegen. Auch die Internationale Frauenwoche ist bald schon wieder beendet. Mit „Männer im Wasser“ schlägt nun das Vogelsberger KirchenKino die „männliche Brücke“ zwischen Fastnacht und Frauenwoche. 

„Die schwedische Komödie aus 2008 ist tatsächlich inhaltlich zwischen Karneval und Frauenwoche angesiedelt“, verspricht Ralf Müller, Referent des Evangelischen Dekanats Alsfeld. „Doch die schwedische Wasserballett-Kombo macht sich nicht wie das karnevalistische Männerballett über typische Männer- und Frauenrollen lustig, sondern entdeckt mitten in der Midlife-Crisis weiche, geschmeidige Wesenszüge im harten Mannsbild.“ Typisch männlich dabei wiederum geht die Gruppe um den arbeitslosen Fredrik aber nicht auf Selbst- oder Sinnsuche, sondern trainiert für die erste Weltmeisterschaft im Synchronschwimmen der Männer seit 100 Jahren. Erschwert wird der Weg, weil die Gruppe sofort im Homosexuellen-Verdacht steht und nun auch noch sexuelle Rollenbilder überdenken muss.

„Wenn du verzweifelt und halbnackt versuchst im Wasser zu schweben, den Fuß des anderen im Gesicht, sein Hand am Po, dann ist das eine sehr intime Art, sich kennen zu lernen.“ Der schwedische Regisseur Mans Herngren zeigt sich überzeugt: „Im Pool entstehen wahre Freundschafen.“ 

Mit „Männer im Wasser“ und dem anschließenden KirchenKinoTalk verabschiedet sich das Vogelsberger KirchenKino am Freitag,  dem 14.03.2014, um 18.30 Uhr im Kinocenter Alsfeld in die Sommerpause. - Mehr zum Film und Links zum Trailer hier!


Tagesseminar am Samstag, dem 08.03.14 in Berfa: Sitas Schwestern in Indien - Zwischen Gewalt gegen Frauen und starken Frauen in Indien

Pearly Walter ist Pfarrerin der Church of South India (CSI). Gemeinsam mit zwei weiteren Inderinnen berichtet sie über die Lage der Frauen in Indien.

Sita ist die Heldin des indischen Epos Ramayana. Sie hatte einen tragischen Lebensweg. Viele Frauen in Indien sehen in ihr ein Spiegelbild der eigenen Lebensgeschichte. Seit Monaten und Jahren hört man erschütternde Nachrichten über Gewalt gegen Frauen in Indien. Es wird von Vergewaltigungen und brutalen Gruppenvergewaltigungen berichtet. Im Allgemeinen ist die Stellung der Frauen sehr schwach. Die Unterdrückung beginnt schon vor der Geburt. Weibliche Föten werden oft abgetrieben. Mitgiftmorde sind nicht selten.

Auf der anderen Seite begegnen uns in Indien immer wieder starke Frauen, die sich einsetzen und etwas verändern wollen im Blick auf die Rolle und das Bild der Frauen.

Das Seminar gibt Informationen über die religiösen, kulturellen und gesellschaftlichen Hintergründe des Problems und über die Ursachen der unmenschlichen und respektlosen Taten gegenüber Frauen. Es werden Frauen zu Wort kommen, die über ihre Situation berichten. Ferner gibt das Seminar Anregungen für konkretes Handeln in den Partnerschaftsbeziehungen.

Das komplette Tagungsprogramm finden Sie hier! Für das Mittagessen erbitten wir einen Beitrag in Höhe von 7 Euro! Anmeldungen zum 04.03.14 per Mail!


Wasserströme in der Wüste: Weltgebetstag aus Ägypten am Fr., 07.03.14

Wasserströme in der Wüste

„Alle Menschen in Ägypten sollen erleben, dass sich Frieden und Gerechtigkeit Bahn brechen wie Wasserströme in der Wüste“ – das ist der große Wunsch der Frauen aus dem diesjährigen Gastgeberinnenland Ägypten.

Seit das Vorbereitungskomitee 2011 begonnen hat, die Weltgebetstags-Ordnung vorzubereiten, befindet sich ihr Land im Umbruch. 2011 ereignet sich der „Arabische Frühling“, 2013 die großen Demonstrationen auf dem Tahrir-Platz, der Sturz des Präsidenten – die politische Lage in Ägypten hat sich seitdem mehrfach geändert. 

Wie ist die Situation insbesondere der christlichen Frauen in einem überwiegend muslimisch geprägten Land, welche Probleme und Sorgen beschäftigen die Frauen dort?

Aber auch viele biblischen Geschichten stammen aus dem “alten Ägypten“, denken wir an Mose oder an die Flucht der Hl. Familie nach Ägypten.

Ägypten hat eine einzigartige Landschaft mit der zentralen Wasserader am Nil-Delta und einer Landfläche, die zu 96 % aus Wüste besteht. Freuen Sie sich also auf einen spannenden und informativen Gottesdienst und nachfolgende Veranstaltungen an folgenden Orten:

Alsfeld: 19.00 Uhr im Tilemann-Schnabel-Haus (Am Lieden 2), im Anschluss gemütliches Beisammensein mit landestypischem Buffet.

Bernsfeld, 19.00 In der evang. Kirche

Eifa: 19.00 Uhr Gottesdienst im Ev. Gemeindezentrum mit Gitarrengruppe, im Anschluss Imbiss und Austausch im Gemeindesaal.

Brauerschwend, 18 Uhr, evang. Kirche

Burg-Gemünden, 19 Uhr im DGH

Grebenau, ökumenischer Gottesdienst in der katholischen Kirche "Heilig Kreuz" um 16.00 Uhr, anschließend landestypisches Essen im kath. Pfarrzentrum; 

Deckenbach, 19:30 Uhr, evang. Kirche, anschließend gemütliches Beisammensein mit ägyptischen Speisen

Heimertshausen: 19 Uhr, evang. Kirche

Homberg: 19 Uhr, katholische Kirche (Burgring 49)

Kestrich, 19:30 Uhr Gottesdienst in der evang. Kirche

Kirtorf, Weltgebetstagsfeier um 19.30 Uhr in der evang. Kirche, anschließend Imbiss;

Köddingen (Gruppenpfarramt Vogelsberg) 19 Uhr in der evang. Kirche, anschließend Essen und Beisammensein im DGH

Lehrbach am 7.3.14 im Ev. Gemeindehaus, Hauptstraße 50, "mit landestypischem Essen im Anschluss an den Gottesdienst"

Ohmes (auch für das evang. Kirchspiel Bernsburg), 19.00 Uhr Gottesdienst kath. Kirche, anschl. gemütliches Beisammensein bei landesüblichen Speisen im DGH. 

Rülfenrod: 19:30 Uhr, evang. Kirche

Schwabenrod, 19.00 Uhr in der evang. Kirche, nach dem Gottesdienst gibt es einen kleinen Imbiss mit landesüblichen Speisen.

Udenhausen: 19 Uhr, Gottesdienst im evang. Gemeindehaus, anschließend landestypisches Essen

Bereits am Donnerstag, den 6. März, wird der Weltgebetstags-Gottesdienst in Schwarz gefeiert, ab 19 Uhr im evang. Gemeindehaus. Auch dort gibt es im Anschluss noch ein kulinarisch gefördertes Beisammensein. 


Klassiker ist Wunschfilm: KirchenKino präsentiert "Die Schachnovelle" - 06./07.02.14

Spielstart! "Die Schachnovelle" im KirchenKino (Foto: Deutsches Filminstitut)

Seit Oktober 2007 schon bestreitet die kirchliche Erwachsenenbildung im Vogelsberg Kinoprogramm. Jeweils von Oktober bis März präsentiert die kirchliche Kulturinitiative am ersten Donnerstag im Monat in Lauterbach sowie am ersten Freitag in Alsfeld Filme jenseits der Kassenschlager. Schon lange hat sich ein Stammpublikum von 50 bis 70 Personen gebildet. Dieses hat sich für den 40. KirchenKino-Abend einen Klassiker gewünscht: „Die Schachnovelle“.

Die laufende, zehnte Staffel wurde von der KirchenKino-Gruppe unter den Titel „Die wollen nur spielen!“ gestellt. Dahinter verbergen sich Spielfilme, die unterschiedlichen gesellschaftlichen, ethischen und historischen Fragestellungen nachgehen. „Die Schachnovelle“ basiert auf dem gleichnamigen Buch Stefan Zweigs. Die erste europäische Auflage veröffentlichte 1943 der Gottfried-Bermann-Fischer-Verlag, der ins Exil nach Stockholm gegangen war. Verfilmt wurde die „Schachnovelle“ 1960 unter der Regie von Gerd Oswald. Dabei liest sich die Darsteller-Liste wie das Who-is-who des Jahrzehnts: von Curd Jürgens über Hans-Jörg Felmy bis hin zu Mario Adorf.

Zweig setzt sich in der „Schachnovelle“ mit Folterpraktiken der Gestapo während des Nationalsozialismus auseinander: Rechtsanwalt Dr. Basil befindet sich in Isolationshaft. Er ist see-lisch und körperlich am Ende. Vor einem weiteren Verhör kann er ein Buch stehlen, dass sich als Schach-Lehrbuch entpuppt. Dieses Buch rettet ihn in der Isolation. Jahre später begegnet Dr. Basil zufällig auf einem Schiff dem amtieren Schachweltmeister. Dr. Basil tritt nach langer Zeit zu seiner ersten Partie an.

Der Film „Die Schachnovelle“ kann schon lange nicht mehr in Kinos vorgeführt werden. Für den Wunschfilm des Vogelsberger KirchenKinos recherchierten die Lichtspielhäuser in Lau-terbach, Alsfeld und Bebra die Rechte beim Deutschen Filminstitut. Dieses genehmigte ihnen die Vorführung. So läuft „Die Schachnovelle“ nun am Donnerstag, dem 06. Februar 2014, um 20.00 Uhr im Lichtspielhaus Lauterbach, am Freitag, dem 07. Februar 2014, um 18.30 Uhr im Kinocenter Alsfeld sowie am Montag, dem 24. Februar 2014, um 18.30 Uhr im Biber-Kinocenter Bebra. An die Alsfelder Vorstellung schließt sich wieder der KirchenKinoTalk an. 


Zu Gast in Kerala: ASS legt Reisebericht 2013 vor

Im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitung für den Gegenbesuch der Keralesen in Alsfeld. Doch noch ist nur einem recht kleinen Teil der Alsfelder Albert-Schweizer-Schule die junge Partnerschaft mit dem Henry-Baker-College in Melukavumattom, Südindien, gegenwärtig. Und wie es sich in der Region lebt und am College studiert, das weiß nur die kleine Gruppe von zwei Schülerinnen und einem Schüler sowie zwei Lehrern und einer Lehrerin, die sich im September 2013 mit dem Ökumenereferenten des Evangelischen Dekanats Alsfeld, Ralf Müller, aufmachten, eine Schul-College-Partnerschaft in Kerala zu besiegeln.

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"Die Piroge" - Weltladenkino am 31.01.14 im Kinocenter Alsfeld

„ … 2006, auf dem Höhepunkt einer neueren Migrationswelle, erreichten 32.000 Flüchtlinge unter Führung senegalesischer Fischer die Kanaren. Über 1000 Migranten sind in diesem Jahr ertrunken, Tausende gelten als vermisst. „La Pirogue“ erhellt in klaren, eindrucksvollen, doch nie reißerischen Bildern, was hinter diesen Zahlen steckt. Man erfährt viel in diesem Film: Über die Beziehungen zwischen Auswanderern und Zurückgebliebenen, über die keineswegs irrationale Ökonomie der Migration, die auch Geld ins Heimatland zurückspült, über die Vorstellungen, die die Migranten von ihrem künftigen Leben haben. Und man spürt, was es heißt, auf die einfachsten Dinge zurückgeworfen zu sein … Auf kleinstem Raum entfaltet „La Pirogue“ ein großes Drama: Das von Millionen

Menschen, die in unserer Welt ungleich verteilter Güter um Lebenschancen kämpfen.“

(aus der Begründung der Jury Evangelischer Filmdienst, April 2013)

"Die Piroge" läuft als "Weltladen-Kino" am Freitag, dem 31. Januar 2014, 19 Uhr im Kinocenter Alsfeld. Anschließend Gesprächsrunde.


Programmheft 2014-1 jetzt online/Schwerpunkte Reisen und BiBER

"Radschlag" im Ruhrgebiet: Ein Studienreisen-Angebot in 2014

Der BiBER ist wieder eines der meist genannten Wörter im neuen Programmheft der katholischen und evangelischen Erwachsenenbildung im ersten Halbjahr 2014: Mit "BiBER-Baustellengesprächen", Vortrags- und Diskussionsnachmittagen sowie Workshops zur Öffentlichkeitsarbeit setzen wir unser Engagement für den demographischen Wandel im Vogelsberg fort. - Der "Hessische Demographiepreis 2013" und der "Deutsche Bürgerpreis 2013" verpflichtet eben auch!

Einen weiteren Schwerpunkt bilden die zahlreichen Angebote zu Studienreisen und Pilgerfahrten: Bereits im Frühjahr geht es nach Marokko sowie Taizé, im Sommer dann zu Kunstworkshops auf Usedom, "Himmelwärts für Frauen" ins Stubaital und per "Radschlag" ins Ruhrgebiet. Nicht zu vergessen die Studienreise zu christlichen Ashrams in Südindien im September, für die bereits Ende Januar die Anmeldefrist abläuft!

Das Programmheft befindet sich gerade in Druck. Es wird in ca. sieben bis zehn Tagen wieder in allen katholischen und evangelischen Kirchen im Katholischen und Evangelischen Dekanat Alsfeld ausliegen. Anschauen und herunterladen können Sie es bereits hier, und in der Terminspalte rechts sind auch bereits alle Veranstaltungen eingegeben.


Reisen bildet: Studienreise 2014 führt nach Marokko

Römer, Byzantiner, Vandalen, Berber, Araber, Portugiesen, Spanier, Engländer, Franzosen: Sie alle kamen und gingen wieder. Und hinterließen eine Mischkultur, die heute durch den Islam zusammengehalten wird, der einst in die alten sich entleerenden Städte und Häuser der Römerzeit mit ihren christlichen Kirchen einzog.

Marokko wird Ziel unserer Studienreise 2014, die wir in der zweiten Aprilhälfte anbieten werden. Nähere Informationen folgen, vormerken lassen können Sie sich schon jetzt.

Außerdem in Vorbereitung:

  • Das Eisenacher Neulandhaus wird uns Pilgerherberge für unsere Zweitages-Pilgerwanderung, die uns am 28./29.06.14 durch den Wartburgkreis führen wird.
  • "Wandel gestalten": Unsere RadPilgerReise wird das Ruhrgebiet bereisen. Wir werden zu Anfang der hessischen Sommerferien unterwegs sein (etwa 28. Juli bis 1. August 2014, +/- drei Tage).

Religiöses Leben prägt das Bild - Studienreisen

Es war das Wochenende der Studien- und Pilgerreisen:

  • Zu Tempelanlagen und Königsstädten in Thailand brach am 12.10.13 Pfarrer i.R. Friedhelm Kalbhenn mit seiner Studiengruppe auf,
  • gleichzeitig startete unsere Partnerschaftsreisegruppe nach East Kerala, die über Blog und Zeitungsartikel direkt von der Reise berichtete,
  • und im "Nahbereich" machten sich wieder 17 Pilgerinnen und Pilger auf in die Rhön, um sich per pedes mit den Lehren des Franz von Assisi auseinanderzusetzen.

Am Montag, dem 04.11.13, veröffentlichte nun die Oberhessische Zeitung auch einen Bericht von der Thailand-Studienreise.


Ankunft in Indien - der Blog beginnt

In Chennai: Heilige Stätten der Thomas-Christen. Mehr im Blog.

Seit 24 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen der südindischen Diözese East Kerala und den Evangelischen Dekanaten Alsfeld, Büdingen, Nidda und Vogelsberg.

Alle vier Jahre erhalten wir Besuch aus Kerala, alle vier Jahre - versetzt um zwei Jahre - fliegen wir zu unserer Partnerdiözese. Seit Sonntag, dem 13. Oktober 2013, ist es wieder soweit: Unsere Partnerschaftsgruppe ist unterwegs von Chennai (früher: Madras) an der indischen Südost-Küste über Madurai nach Melukavumattom.

Sie können die Reise verfolgen: Die heimische Tagespresse wird mit Berichten versorgt, und der Blog ist auf dieser Website zu finden - soweit Internetversorgung gegeben ist, der Strom NICHT ausfällt und die Kondition es zulässt.

Den Blog unserer Reisegruppe finden Sie hier!